Außenansicht: Das Gebäude im Hof ist so berechnet, dass es aufgestockt werden kann. - © Simone Flörke
Außenansicht: Das Gebäude im Hof ist so berechnet, dass es aufgestockt werden kann. | © Simone Flörke

Brakel Herzstück für die Brakeler Grundschule

Investition: Der Neubau fürs gemeinsame Lehrerzimmer der fusionierten Einrichtungen stehtund wird derzeit ausgebaut – in den Herbstferien soll der Umzug stattfinden

Simone Flörke

Brakel. Der Rohbau steht und ist rundherum dicht. Der Innenausbau läuft. Der Estrich ist drin. Die Innenwände sind verputzt. Der Zeitplan passt. Und der Finanzplan sieht sogar 40.000 Euro besser aus als die veranschlagten 770.000 Euro aus Mitteln des Programms „Gute Schule 2020": Das neue und gemeinsame Lehrerzimmer der Gemeinschaftsgrundschule in Brakel ist auch ein nach außen hin sichtbares Zeichen, dass die beiden Mitte 2016 fusionierten Grundschulen zusammengehören. Platz für 40 bis 60 Lehrer wird in dem eingeschossigen Flachdachbau sein, der nach Auskunft von Christoph Rustemeyer (Fachbereich Planen und Bauen; Technisches Gebäudemanagement) frisch möbliert in den Herbstferien bezogen werden soll. Spatenstich war Mitte Februar. 165 Quadratmeter großes Lehrerzimmer Herzstück des 260 Quadratmeter großen und massiven Neubaus im Hof hinter dem Schulgebäude an der Klöckerstraße ist das 165 Quadratmeter große Lehrerzimmer mit bodentiefen Fenstern für jede Menge Helligkeit – und „energetisch top eingepackt", so Rustemeyer. Eingepackt worden sind neben den EDV- auch die Glasfaserleitungen, so dass ein schnelle Verkabelung mit Anschluss an die Straße möglich ist. Hinzu kommen im Gebäude Nebenräume und sanitäre Anlagen, wo bereits die „dunkelgrauen Brakel-Standard-Fliesen" verlegt worden sind. Eine Riesen-Aufgabe ist laut Rustemeyer das Brandschutzkonzept für das gesamte Schulgebäude gewesen, das über mehrere Jahre umgesetzt wurde und Ende des Jahres fertig sein soll. Berechnet für eine spätere Aufstockung Berechnet worden ist die Statik des Neubaus auch für eine spätere Aufstockung des Gebäudes, sagt der Fachmann. Denn auf den „Brakeler Sumpf" im Untergrund sind gut einen Meter Schotterpackung unters Betonfundament gebracht worden. Der künftige Durchbruch als Anschluss an das bisherige Schulgebäude ist derzeit während der Bauphase noch provisorisch verschlossen. Bislang tagten die Lehrer in zwei Klassenzimmern. Mit dem gemeinsamen Tagungsort solle die Kommunikation des Teams um Schulleiterin Maria Komm nun deutlich verbessert werden. Auch die anderen Schulräume können wieder für die Mädchen und Jungen genutzt werden. Denn: Die Gemeinschaftsgrundschule in Brakel ist bis auf die vierten Klassen sechszügig.

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