Unterstützung: Landwirte halfen mit Güllefässern bei der Wasserversorgung. - © Sven Heinemann/Feuerwehr Brakel
Unterstützung: Landwirte halfen mit Güllefässern bei der Wasserversorgung. | © Sven Heinemann/Feuerwehr Brakel

Brakel Bei Brakel: 200 Strohballen brennen lichterloh

Großeinsatz: 87 Feuerwehrkräfte bekämpften die Nacht hindurch ein Feuer auf freiem Feld in der Nähe eines Waldstückes

Simone Flörke

Siddessen. Großeinsatz der Feuerwehren aus Brakel, Herste, Riesel, Hembsen und Istrup am frühen Samstagmorgen in der Gemarkung nahe Brakel-Siddessen: 200 gestapelte Strohballen auf einer Fläche von 10 mal 50 Metern standen schon beim Eintreffen der Wehren nahe eines Waldstückes in hellen Flammen. 87 Einsatzkräfte unter Leitung von Brakels Stadtbrandinspektor Sven Heinemann waren zum Teil bis morgens um 7.30 Uhr vor Ort. Sie konnten angesichts des günstigen Windes die Ballen kontrolliert abbrennen lassen, zogen dann das Stroh auseinander und löschten die Glutnester ab, erklärte der Feuerwehrchef im Gespräch mit de NW. Gemeldet worden war das Feuer von einer Autofahrerin um kurz vor 1 Uhr. Sie hatte laut Polizei von der Kreisstraße 39 aus einen hellen Schein am Himmel gesehen. Unterstützung von Landwirten mit Güllefässern Für die Wasserversorgung griff Heinemann neben den Tanks der Löschfahrzeuge erstmals auf Unterstützung von Landwirten mit Güllefässern zurück, mit denen eine Hilfsvereinbarung angesichts anhaltender Trockenheit getroffen worden war. Eine Zusammenarbeit, für die der Stadtbrandinspektor allen großes Lob zollte: „Es lief super." Brandursache und Schadenshöhe sind laut Polizei derzeit unbekannt.

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