Einweihung: Im Beisein von Diakon Klaus Lipka (v. l.), dem evangelischen Pfarrer Volker Walle, Heimleiterin Brigitte Wefringhaus, Bürgermeister Hermann Temme, Geschäftsführer Axel Hölzer und Johannes Kaltwasser, ehrenamtlicher Leiter Wortgottesfeier, segnet Pfarrer Wilhelm Koch das neu gestaltete Haus Roland des Meritus-Senoirenzentrums. - © Helga Krooß
Einweihung: Im Beisein von Diakon Klaus Lipka (v. l.), dem evangelischen Pfarrer Volker Walle, Heimleiterin Brigitte Wefringhaus, Bürgermeister Hermann Temme, Geschäftsführer Axel Hölzer und Johannes Kaltwasser, ehrenamtlicher Leiter Wortgottesfeier, segnet Pfarrer Wilhelm Koch das neu gestaltete Haus Roland des Meritus-Senoirenzentrums. | © Helga Krooß

Brakel Grundsanierung des Meritis-Seniorenzentrums abgeschlossen

Neu gestaltete Pflegebereiche im "Haus Roland" und "Haus Franz"

Brakel. Neben dem bereits im vergangenen Jahr modernisierten "Haus Michael" mit dem neu eröffneten gerontopsychiatrischen Bereich, strahlen nun auch die beiden anderen Gebäudekomplexe "Haus Roland" und "Haus Franz" in neuem Glanz. Hier ist der stationäre Pflegebereich neu gestaltet worden. Damit ist die umfassende Grundsanierung im Meritus-Seniorenzentrum Brakel komplett abgeschlossen. Am Freitagvormittag wurde mit geladenen Gästen die Wiedereröffnung mit einem Wortgottesdienst und der Segnung der beiden Häuser gefeiert. Wohlfühlfaktor, Individualität, Privatsphäre und fachkompetente Pflege und Betreuung werden groß geschrieben im Mertitus-Seniorenzentrum. "Die Einrichtung ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie man dies gestalten kann", stellte Geschäftsführer Axel Hölzer, Dorea-Familie Berlin, im Pressegespräch heraus. Die 2015 von ihm gegründete Dorea-Familie hat im vergangenen Jahr die Meritus-Gruppe mit elf Häusern übernommen. So auch die Einrichtung in Brakel. "Inzwischen betreuen wir 31 Einrichtungen in sieben Bundesländern", informierte Hölzer. Er war viele Jahre in Unternehmen für Gesundheitsversorgung im stationären Bereich tätig und hat sich 2013 selbstständig gemacht. Auf seine Motivation angesprochen meinte er, dass noch vieles verbessert werden könne. Zum Beispiel die Beschäftigung der Bewohner zu intensivieren, sie mehr in den Tagesablauf einzubeziehen, eben mitbestimmen zu lassen, so weit es ihnen möglich sei. Großen Wert legt Hölzer auf die Versorgung der Bewohner. "Die Mahlzeiten sollen abwechslungsreich sein. Wir wollen mittags zwei bis drei Gerichte zur Auswahl anbieten", sagte der Geschäftsführer. Zudem solle in Sachen Kommunikation den Bewohnern moderne Technik zur Verfügung gestellt werden. "Die Menschen, die hier wohnen, sollen sich wohlfühlen und gut versorgt wissen", spricht Axel Hölzer einen Hauptaspekt an. Es werde auch eine neue Personalstrategie entwickelt, bei der die Rahmenbedingungen aufgewertet würden. Aktuell zählt das Meritus-Seniorenzentrum 47 Mitarbeiter die derzeit 56 Bewohner pflegen und betreuen. Vier weitere Mitarbeiter sollen noch eingestellt werden. Das große Umbauprojekt in der Brakeler Einrichtung hatte noch die Meritus-Gruppe angestoßen. "Wir haben das dann weitergeführt. Das gesamte Ensemble ist, finde ich, sehr ansprechend geworden", meinte Hölzer. Die Sanierung der drei Häuser wird mit insgesamt 600.000 Euro beziffert. 150.000 Euro hat die Dorea-Familie investiert, 450.000 Euro der Eigentümer. "Aber wir haben noch einiges an Veränderungen in petto", versicherte Heimleiterin Brigitte Wefringhaus. Unter anderem sei ein "Haus der Stille" geplant. Mehr wolle sie aber nicht verraten. Übrigens: Der Name Mertius-Seniorenzentrum bleibt vorerst bestehen. Bürgermeister Hermann Temme stellte in seinem Grußwort heraus, dass hier im Meritus wertvolle Arbeit geleistet werde, die den Mitarbeitern viel abfordere. Den Menschen, insbesondere denen mit Demenz, werde es ermöglicht, am Leben teilzuhaben und sich als wertvoll zu erleben. Axel Hölzer und Brigitte Wefringhaus dankten allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen sowie den am Umbau beteiligten Handwerkern und Architekten für ihr Engagement. Pfarrer Wilhelm Koch und sein evangelischer Amtskollege Pfarrer Volker Walle segneten die beiden Gebäude. Sie hatten zuvor den Wortgottesdienst gestaltet, bei dem Pfarrer Koch der Heimleiterin zur Wiedereröffnung der beiden renovierten Gebäude zwei Engelsfiguren überreichte, die Flüchtlinge in Brakel gestaltet hatten. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde mit Violin-Musikstücken, präsentiert durch Musikschüler der Brede.

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