Hausbauprojekte: Das Borgentreicher Neubaugebiet Burgfeld wächst kontinuierlich und ist auch bei auswärtigen Bauinteressenten beliebt. - © Dieter Scholz
Hausbauprojekte: Das Borgentreicher Neubaugebiet Burgfeld wächst kontinuierlich und ist auch bei auswärtigen Bauinteressenten beliebt. | © Dieter Scholz

Borgentreich Bauboom am Borgentreicher Burgfeld

Eigenheim: Im Baugebiet Am Burgfeld werden 20 weitere Bauplätze erschlossen

Borgentreich. Das Borgentreicher Neubaugebiet Burgfeld wächst weiter. Für rund 180.000 Euro will die Stadt dieses Jahr die restlichen neun Bauplätze im dritten Bauabschnitt erschließen. Das Baugebiet südlich der Bühner Straße mit insgesamt etwa 100 Grundstücken ist im Jahr 2002 von der EVG Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft in Eigenregie begonnen und zehn Jahr später von der Stadt übernommen worden. Seitdem sind in der neuen Siedlung etwa 60 Einfamilienhäuser entstanden. „Derzeit haben wir noch 20 freie Grundstücke, von denen ein Drittel bereits reserviert ist", erläuterte Dieter Stromberg vom zuständigen Fachbereich der Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Orgelstädter Ortschaftsbeirats. Damit sei voraussichtlich der Bedarf für die kommenden fünf bis sechs Jahre gedeckt. 20 weitere Bauplätze sollen in einem späteren vierten Bauabschnitt erschlossen werden. Der Quadratmeterpreis im Burgfeld liegt inklusive Erschließung derzeit bei 52,50 Euro. Für Lkw über fünf Tonnen gesperrt Nach aktuellem Planungsstand ist die Burgfeld-Siedlung mit dem Auto nur über die Bühner Straße erreichbar und zudem über einen Fußweg mit dem Alten Graben verbunden. Weil das nach Meinung der Ortsbeiratsmitglieder auf Dauer zu Verkehrsproblemen führen könnte, kam aus dem Gremium der Vorschlag, den vierten Bauabschnitt zusätzlich über eine neue Zuwegung an die Straße Obere Mühle anzubinden. Um die bereits fertiggestellten Straßen im Baugebiet nicht wieder zu zerstören, sollen diese zukünftig für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt werden. Ein vergleichsweise günstiger Preis, sagt Ortsvorsteher Werner Dürdoth, der im Zusammenspiel mit einer guten Infrastruktur die Orgelstadt auch für auswärtige Bauinteressenten attraktiv mache. Mit der Entwicklung zeigt sich Bürgermeister Rainer Rauch zufrieden. Die Nachfrage sei erfreulich, sagt er und verweist auf die eingeschlagene Strategie, in den Ortsteilen keine neuen größeren Baugebiete auszuweisen und in den Dörfern dagegen Baulücken schließen zu wollen. Rückkehrer nutzen die Chance „Wir sehen den Bedarf und stellen fest, dass Rückkehrer diese Chance nutzen", sagt der Verwaltungs-Chef. Es sei als leichter Trend festzustellen, dass junge Familien aus Ballungsräumen zurückkehren, „wenn einer der Ehepartner einen Bezug zur Orgelstadt hat". Voraussetzung zur Vermarktung sei heutzutage allerdings ein schneller Internetzugang.

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