Geschenke für Kinder: Beim Besuch der internationalen Bischofsdelegation erhielt der koptische Bischof Anba Damian von Pfarrerin Annette Muhr-Nelson Fußbälle. Die Bälle sind für die Kinder, die in der Borgentreicher Flüchtlingsunterkunft leben. Das koptische Kloster ist Eigentümer des Geländes. - © Vivien Tharun
Geschenke für Kinder: Beim Besuch der internationalen Bischofsdelegation erhielt der koptische Bischof Anba Damian von Pfarrerin Annette Muhr-Nelson Fußbälle. Die Bälle sind für die Kinder, die in der Borgentreicher Flüchtlingsunterkunft leben. Das koptische Kloster ist Eigentümer des Geländes. | © Vivien Tharun

Borgentreich Geistliche aus acht Nationen besuchen Borgentreich

Vivien Tharun

Borgentreich. Insgesamt dreizehn Bischöfe aus Tansania, Ruanda, Kamerun, Botsuana, Namibia, Indonesien, Argentinien und den USA besuchten die zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Borgentreicht. Ihre Partnerkirchen, die Evangelischen Kirchen von Westfalen, hatte die geistlichen Vertreter zu einem Rundgang über das Gelände der Unterkunft eingeladen. Der koptische Bischof Anba Damian nahm die Gäste in Empfang. Das koptische Kloster ist Eigentümer des Grundstücks. Der eigentliche Grund des Deutschlandbesuchs war das Weite-wirkt-Festival, das vergangenes Wochenende in Halle/Westfalen stattfand. Die Bischofsdelegation wollte sich zusätzlich ein Bild von der aktuellen Unterbringungssituation Asylsuchender machen. Die Wahl fiel auf die Borgentreicher ZUE. Jutta Vormberg, Vorstandsmitglied der Diakonie Paderborn, sagte: "Es war uns wichtig zu zeigen, dass sich die Kirchen gemeinsam in der Flüchtlingshilfe engagieren." Zudem kennen einige der anwesenden Bischöfe solche Situationen aus ihrer Heimat: "In Tansania sind Flüchtlinge aus Ruanda aufgenommen worden", so Vormberg. Das Treffen solle den internationalen Austausch bereichern, hieß es weiter. Bischof Anba Damian bat abschließend die Geistlichen zum gemeinsamen Gebet in die Kirche auf dem Gelände.

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