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Schützenhalle: Seit Jahren streitet in Borgentreich eine Anwohnerin mit den Schützen über die Nutzung des Gebäudes. - © Patrick Menzel
Schützenhalle: Seit Jahren streitet in Borgentreich eine Anwohnerin mit den Schützen über die Nutzung des Gebäudes. | © Patrick Menzel
Borgentreich/Minden

Schützenhalle: Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Minden

Gericht: Im Eilverfahren hatte das Verwaltungsgericht Minden im Mai die Klage einer Anwohnerin abgewiesen, dem auch das Oberverwaltungsgericht folgte.

Hartmut Nolte
27.01.2016 | Stand 26.01.2016, 22:14 Uhr
Borgentreich/Minden. Die Einzelrichterin der 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Minden versuchte über einen Vergleich einen jahrelangen, teilweise erbitterten Kampf um nächtlichen Veranstaltungslärm aus der Schützenhalle an der Lehmtorstraße beizulegen. Aber der beklagte Kreis Höxter, von dem die Nachbarin Einschreiten des Bauordnungsamts gegen die beigeladene Schützenbruderschaft forderte, lehnte ab. Richterin Sarah Kahlen wird ihr Urteil in etwa zwei Wochen den streitenden Parteien zustellen.

Es geht, wie mehrfach von dieser Zeitung berichtet, um den Lärm lauter Musik, der trotz erheblicher aktiver und passiver Schutzmaßnahmen aus der einzigen Halle für größere Veranstaltungen in Borgentreich dringt. Der soll ab 22 Uhr mit lediglich maximal 45 dbA (normale Gesprächslautstärke) am Fenster im ersten Stock des Hauses der Klägerin ankommen, so sieht es ein vor dem Landgericht Paderborn geschlossener Vergleich vor.