Die Größe der Halle bereitet den Kritikern Sorge. Sechs Fußballfelder würden in das geplante Logistikzentrum passen. - © Grafik: BGZ
Die Größe der Halle bereitet den Kritikern Sorge. Sechs Fußballfelder würden in das geplante Logistikzentrum passen. | © Grafik: BGZ

NW Plus Logo Beverungen Ministerium sieht keine Alternative zum Atommüll-Zwischenlager in Würgassen

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth und Heinz-Walter Drotleff von der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung äußern sich zum geplanten Logistik-Zentrum für Atomüll am ehemaligen AKW.

Torsten Wegener

Würgassen/Berlin. Was hat Würgassen, was andere Standorte nicht haben? Diese Frage stellt sich die Bevölkerung, die empört auf die Nachricht reagiert, dass am ehemaligen Kernkraftwerksstandort ein Logistikzentrum für schwach- und mittelradioaktive Abfälle für das Endlager Konrad geplant und errichtet werden soll. „Kein Standort erfüllt unsere Kriterien zu 100 Prozent, aber Würgassen erfüllt die Kriterien am besten“, sagt Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Kritiker dagegen glauben, dass Würgassen aus Sicht der Bundespolitik am besten geeignet ist, weil die dünn besiedelte, in drei Bundesländer aufgeteilte Region nur wenig Stimmenverluste bei den nächsten Wahlen bringe.

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