Amelunxen/Drenke Twerberg: Fünf Anlagen können gebaut werden

Torsten Wegener

Amelunxen/Drenke. Es war eine lange Hängepartie für die Planer, doch jetzt ist das Projekt unter Dach und Fach: Der Windpark Twerberg zwischen Amelunxen, Drenke und Ottbergen ist genehmigt. Die letzte Einspruchsfrist ist abgelaufen. Am 11. Januar gab es den offiziellen Bescheid. Die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG) liegt vom Kreis Höxter vor. Damit können die Bauarbeiten schon in Kürze beginnen. Allerdings werden es weniger Anlagen werden. Von den zuletzt sieben geplanten Windkraftanlagen können zunächst nur fünf umgesetzt werden. Die zwei zusätzlich vorgesehenen Anlagen, die sich am Rande eines Gebietes zur Sicherung und Abbau bodennaher Bodenschätze befinden, können zurzeit noch nicht realisiert werden. Die immissionsschutzrechtliche Anträge dafür werden gestellt, so dass die Planer weiter davon ausgehen, dass der Windpark Twerberg insgesamt aus sieben Anlagen bestehen wird. Die Planung sieht vor, dass drei Anlagen eine Leistung von 2,5 Megawatt haben und jeweils zwei der Anlagen eine Leistung von 2,75 beziehungsweise 2,85 Megawatt haben. Gebaut werden sie von de Unternehmen GE Energy. Die Narbenhöhe liegt zwischen 85 und 139 Metern. So hätte der Windpark, wenn er mit allen sieben Anlagen umgesetzt wird, eine Gesamtleistung von 18,7 Megawatt. Die Investitionskosten liegen dann bei rund 30 Millionen Euro. Die Betreibergesellschaft Windpark Twerberg Infrastruktur- und Pool-Verwaltung GmbH & Co. KG hatte sich im Dezember 2015 gegründet. Sie setzt sich aus Stadtwerken der Region, dem Stadtwerkeverbund Trianel mit Sitz in Aachen und einer Energiegenossenschaft zusammen. „Wir sind froh, dass die Genehmigungen vorliegen und wir in Kürze loslegen können", sagt Rüdiger Hölscher, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft in einer ersten Reaktion. Die Investitionskosten für insgesamt sieben Anlagen liegen bei rund 30 Millionen Euro Für Hölscher endet damit eine über dreijährige, nervenaufreibende Planungsphase. Nachdem 2012 intern die Projektierung begann, wurde das Vorhaben im September 2013 öffentlich vorgestellt. Lange Zeit war die Inbetriebnahme des Windparks für Oktober 2015 geplant. Einwände sorgten jedoch für eine erhebliche Verzögerung. Nun könnte der Windpark Ende 2016 ans Netz gehen.

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