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Panzer als Hindernis: Der zerstörte "Königstiger" auf der Durchgangsstraße sollte den Amerikanern den Weg nach Beverungen versperren. Das historische Bild entstand bei Aufräumarbeiten. Schrotthändler August Suhrmann aus Herstelle erhielt Ende 1945 den Auftrag, den Panzer zu beseitigen. - © REPRO: PULS
Panzer als Hindernis: Der zerstörte "Königstiger" auf der Durchgangsstraße sollte den Amerikanern den Weg nach Beverungen versperren. Das historische Bild entstand bei Aufräumarbeiten. Schrotthändler August Suhrmann aus Herstelle erhielt Ende 1945 den Auftrag, den Panzer zu beseitigen. | © REPRO: PULS

Tietelsen Panzer mitten im Ort gesprengt

Erinnerungen an die Gefechte zum Kriegsende vor 70 Jahren in Tietelsen / Gedenkstunde am Kriegerdenkmal

Manuela Puls
05.04.2015 , 09:02 Uhr
Hölzerner Zeitzeuge: Der zehnjährige Alexander Puls zeigt die Kerben im Tisch. Die Besatzer hatten im Haus seiner Urgroßeltern ihre Feldküche eingerichtet und auf dem Tisch Fleisch zerteilt. - © Fotos: Puls
Hölzerner Zeitzeuge: Der zehnjährige Alexander Puls zeigt die Kerben im Tisch. Die Besatzer hatten im Haus seiner Urgroßeltern ihre Feldküche eingerichtet und auf dem Tisch Fleisch zerteilt. | © Fotos: Puls

Tietelsen. Am Ostermontag ist es auf den Tag genau 70 Jahre her, dass die amerikanischen Truppen Tietelsen einnahmen. In Erinnerung an das heftige Gefecht um ihr Dorf halten die Tietelsener um 10 Uhr eine Gedenkstunde am Kriegerehrenmal. Die "Task force Kane" hatte den Auftrag, den Weserübergang zu sichern und die Brücke in Beverungen unter ihre Kontrolle zu bringen.