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Dem Sikawild wird nun ein sogenanntes Verbreitungsgebiet im Raum Beverungen zugestanden. - © FOTO: PRIVAT
Dem Sikawild wird nun ein sogenanntes Verbreitungsgebiet im Raum Beverungen zugestanden. | © FOTO: PRIVAT
Beverungen

Bestandsschutz für das Sikawild

Proteste zeigen Wirkung: Düsseldorfer Ministerium ändert Gesetzentwurf

Torsten Wegener
09.12.2014 | Stand 08.12.2014, 20:57 Uhr
Bürgermeister Hubertus Grimm (v. l.), Alfons Meilenbrock, Carl-August Schübeler, Anna-Lena Schübeler, Kai Rosenstein, Hans Barth, Egon Thielepape und Falk Trompeter begrüßen die Änderung im Gesetzentwurf. - © FOTO: TORSTEN WEGENER
Bürgermeister Hubertus Grimm (v. l.), Alfons Meilenbrock, Carl-August Schübeler, Anna-Lena Schübeler, Kai Rosenstein, Hans Barth, Egon Thielepape und Falk Trompeter begrüßen die Änderung im Gesetzentwurf. | © FOTO: TORSTEN WEGENER

Beverungen. Seit gut 100 Jahren zieht das Sikawild in den Beverunger Wäldern seine Kreise. Seine ursprüngliche Heimat ist Ostasien, doch das Sikawild hat sich perfekt an den Lebensraum angepasst. Doch die NRW-Landesregierung wollte das Sikawild zum Abschuss freigeben, weil es hier "biogeografisch nicht beheimatet" sei. Die Internationale Sikawild-Gemeinschaft (IGS), mit dem Vorsitzenden Carl-August Schübeler, sowie die heimischen Jäger waren entrüstet und liefen Sturm gegen das Vorhaben. Mit Erfolg. Zumindest für den Bereich im Kreis Höxter erhält das Sikawild Bestandsschutz.