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Vor dem Gebäude, in dem sich bis zum Novemberpogrom 1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde befand, steht heute eine Infotafel zum Gedenken und zur Erinnerung. - © Silke Riethmüller
Vor dem Gebäude, in dem sich bis zum Novemberpogrom 1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde befand, steht heute eine Infotafel zum Gedenken und zur Erinnerung. | © Silke Riethmüller

Bad Driburg Spuren jüdischen Lebens sollen in Bad Driburg nicht verblassen

Einwohner wollen das Gedenken an die jüdischen Mitbürger und deren Geschichte(n) bewahren.

Silke Riethmüller
27.01.2022 , 01:45 Uhr

Bad Driburg. Sie waren Kaufleute, Stadtverordnete und Schützenkönige, Nachbarn, Vereinskameraden und Spielgefährten – doch nach der Machtergreifung Adolf Hitlers im Januar 1933 sahen sich auch die unter ihren Mitbürgern bis dahin hoch angesehenen jüdischen Familien in Bad Driburg zunehmend den Repressalien der Nationalsozialisten ausgesetzt. Ihre Geschäfte wurden boykottiert, ihre Söhne und Töchter in der Schule von Lehrern und Mitschülern verspottet. Bis heute wird der Opfer dieses menschenverachtenden Regimes in der Badestadt gedacht.

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