Gemeinsam: Peer Kraatz, Geschäftsführer der drei Bad Driburger Kliniken, und die neue Chefärztin Heike Schulze. - © Ugos
Gemeinsam: Peer Kraatz, Geschäftsführer der drei Bad Driburger Kliniken, und die neue Chefärztin Heike Schulze. | © Ugos

Bad Driburg Neue Chefärztin in der Klinik für Psychosomatik Bad Hermannsborn

Medizin: Heike Schulze leitet seit Jahresbeginn das Haus mit 84 Betten und 25 Mitarbeitern

Bad Driburg. Die Fachklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie in der Park Klinik Bad Hermannsborn (Gräfliche Kliniken) hat seit Jahresbeginn eine neue Chefärztin: Heike Schulze leitet nun die Abteilung mit 84 Betten und 25 Mitarbeitern. Für das kommende Jahr erwartet die Klinikleitung weiterhin eine wachsende Zahl an Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen, die es zu rehabilitieren gelte. Denn der traurige Trend, dass immer mehr Menschen aufgrund psychosomatischer Beschwerden krankgeschrieben und berentet werden, halte weiter an. „Oft treten psychische Symptome und Leiden in unmittelbarem Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden auf oder sind dafür ursächlich", erklärt Heike Schulze den den Begriff „Psychosomatik", auch wenn dies den Betroffenen häufig nicht bewusst sei (Psyche = Seele, Soma = Körper). „Da die Gräflichen Kliniken am Standort Bad Driburg mit insgesamt 800 Betten natürlich eng kooperieren, profitieren alle Patienten von einer kompetenten Psychosomatik in der ‚Park Klinik‘", so Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, Geschäftsführer der Gruppe Gräfliche Kliniken. Vorher als Chefärztin in Bad Rothenfelde Indikationsübergreifende und arbeitsbezogene Konzepte möchte die inzwischen 60-Jährige, die seit 20 Jahren Leitungserfahrung in Reha-Kliniken deutschlandweit gesammelt hat, verstärkt ausbauen: „Der Ausbau der psychosomatischen Reha über die Deutsche Rentenversicherung liegt mir in dem Kontext besonders am Herzen." Auch bei ihrer vorigen Tätigkeit als Chefärztin der Abteilung Psychosomatik/Psychotherapie in Bad Rothenfelde konnte die gebürtige Stuttgarterin ihre Erfahrungen ausbauen. Weitere Schwerpunkte sind die Erweiterung der Indikationsspezifischen Angebote für Patienten mit Depressionen und Ängsten, mit Trauma- und Stressfolgestörungen oder Burnout. Auch Patienten mit chronischen Schmerzen, insbesondere chronischen Kopfschmerzen inklusive Migräne können verstärkt behandelt werden. Mit 25 Jahren schon Approbation erlangt Studiert hat Heike Schulze in Tübingen und dort bereits mit 25 Jahren ihre Approbation erlangt und promoviert. Es folgten die Ausbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Zusatztitel Psychotherapie und Rehabilitationswesen im Schwarzwald, danach der Zusatztitel Sozialmedizin und die Ausbildung zur Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Bad Meinberg und zuletzt zur Therapeutin für Psychotraumatologie und Traumazentrierte Psychotherapie sowie spezielle Psychotraumatherapie in Bad Wildungen. Ihren ersten Posten als Chefärztin trat sie 2007 an. Heike Schulze ist glücklich verheiratet und spielt in ihrer Freizeit gerne Klavier. Zu ihren Hobbys gehören die Musik im Allgemeinen, ihr Garten, das Tanzen und das Reisen.

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