Aus Dortmund angereist: Viktoria Marie Nowak, Nora-Jamila Ndombe und Manuel Gabriech vom JRK Dortmund brachten die anderen JRKler mit ihrem "Bungee Run" ins schwitzen und traten auch mal selbst gegeneinander an. - © Patricia Speith
Aus Dortmund angereist: Viktoria Marie Nowak, Nora-Jamila Ndombe und Manuel Gabriech vom JRK Dortmund brachten die anderen JRKler mit ihrem "Bungee Run" ins schwitzen und traten auch mal selbst gegeneinander an. | © Patricia Speith

Bad Driburg Beim Jugendrotkreuz ist viel Teamarbeit gefragt.

Das Motto „Menschlichkeit“ steht beim Aktionstag in Bad Driburg im Mittelpunkt

Patricia Speith

Bad Driburg. Teamarbeit war am Samstag in Bad Driburgs Innenstadt gefragt. Junge Rettungshelfer gaben alles und versuchten mit ihrem Team die vielen Aufgaben zu meistern. Denn das Spiel ohne Grenzen hatte es in sich. An rund neun Stationen testeten Mitglieder des Jugendrotkreuzes ihr Wissen, prüften ihre Zusammenarbeit und verausgabten sich bei körperlichen Wettkämpfen. Der Anlass: Ein Aktionstag des Jugendrotkreuzes zum Thema Menschlichkeit. Bad Driburg beteiligte sich damit an der Mitmachkampagne des Jugendrotkreuzes zur Frage „Was geht mit Menschlichkeit?“. Auch für das Projekt Soforthilfe für benachteiligte Kinder (SofHi) engagieren sich die Bad Driburger. Der Aktionstag war nur der Auftakt für weitere Veranstaltungen. Auf dem Weihnachtsmarkt soll es weitergehen, außerdem ist eine Benefizveranstaltung im Frühjahr 2019 geplant. „Das JRK ist einer der drei Verbände, die den Staffelstab übernommen haben und Spendengelder für das Projekt sammeln“, so Nilgün Özel, Vizelandespräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Ein Obolus, überreicht von der stellvertretenden Bürgermeisterin Christa Heinemann, soll das lobenswerte Engagement unterstützen. 120 Mitglieder zählt der JRK Bad Driburg. Zum Aktionstag waren zahlreiche Gruppen aus dem ganzen Kreis Höxter erschienen und beteiligten sich am Spiel ohne Grenzen. Ob „Leitergolf“, „Rettung“ oder „Lochwand“ – das vielfältige Programm forderte nicht nur die ehrenamtlichen Sanitäter, sondern unterhielt auch junge und alte Besucher aus nah und fern. Zeitgleich zogen unzählige spaßige Möglichkeiten vor allem die kleinen Gäste in ihren Bann. Ob ein Kampf auf dem American Gladiator, ein Fußball-Match im Footballtable oder das gute alte Kistenstapeln – die vielen Attraktionen wurden ständig in Beschlag genommen. Wer sein Wissen in Erster Hilfe noch einmal auffrischen wollte, begab sich für ein paar Minuten bei Bastian Flore und Matthias Pape in die Lehre. Die wichtigsten Handgriffe? „Die Atmung überprüfen, kontrollieren ob ein Puls vorhanden ist und den Kopf leicht überstrecken, damit die Atmung zirkulieren kann“, informierten die Rettungssanitäter. »Jeder kann sich ehrenamtlich engagieren und Gutes tun« Reichlich Informationen hatten auch Sebastian Bunse und Ben Penlington anzubieten. Das Duo sprach mit Interessierten über die spannenden Erfahrungen, die im Freiwilligendienst gemacht werden können. „Das FSJ ist keine Ausbildung, ergibt sich aber oft daraus“, so Penlington. Es könne als Sprungbrett oder nach der Schule als Orientierung dienen. „Jeder im Alter von 16 bis 26 Jahren kann ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren“, ergänzte Bunse, „sei es beim Rettungsdienst, in der Seniorenhilfe, im Krankenhaus, in der Kinder- und Jugendhilfe oder im Bereich der Hilfe für Menschen mit Behinderung.“ Außerdem gäbe es den Bundesfreiwilligendienst ab 27 Jahren. Jeder könne sich ehrenamtlich engagieren und Gutes tun. gagieren und Gutes tun.

realisiert durch evolver group