In der Rolle: Die Truppe des Pömbsen-City-Theaters um Regisseur Wolfgang Gallus (2. v. l.) bereitet sich zurzeit intensiv und mit großer Freude auf die Premiere des neuen Stückes vor. - © Silke Riethmüller
In der Rolle: Die Truppe des Pömbsen-City-Theaters um Regisseur Wolfgang Gallus (2. v. l.) bereitet sich zurzeit intensiv und mit großer Freude auf die Premiere des neuen Stückes vor. | © Silke Riethmüller

Pömbsen Neues Stück des Pömbsen City Theaters feiert mit im September Premiere

Die Akteure des Pömbsen City Theaters sind zurück auf der Bühne. Karten für das neue Stück im Bergdorf sind schon erhältlich

Silke Riethmüller

Pömbsen. Nach einem Jahr Pause kommen die Akteure des Pömbsen City Theaters in diesem Herbst zurück auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Seit Ende April laufen die Proben für das neue Bühnenstück „Oh Schreck, der Wirt ist weg". Ein musikalisches Lustspiel aus der Feder von Wolfgang Gallus, der auch wieder Regie führen wird. Die spielfreudige Truppe hatte sich erstmals zum 1.000-jährigen Bestehen des Bergdorfes vor drei Jahren zusammengefunden. Die damals frisch gebackenen Schauspieler – die meisten von ihnen noch ohne jegliche Bühnenerfahrung – hatten so viel Spaß bei der Aufführung der historischen Szenen zum Dorfjubiläum, dass sie weitermachen wollten. 2016 feierten die Akteure um Wolfgang Gallus dann einen riesigen Erfolg mit der abendfüllenden Westernkomödie „Pa ist da". Die Gruppe nennt sich seitdem offiziell Pömbsen City Theater. Theater für die ganze Familie Geboten wird Theater für die ganze Familie. „Bei uns sitzen die Kinder in der ersten Reihe und die Bühne in der Bergdorfhalle wurde so erhöht, dass man das Geschehen von allen Plätzen aus gut sehen kann", betont Regisseur und Autor Wolfgang Gallus. Und es wird ein Stück zum Mitsingen. „Musik zieht sich wie ein roter Faden durch die Aufführung. Die Zuschauer werden ganz sicher das eine oder andere Lied kennen", verrät Gallus. Der hatte von seiner Truppe nur zwei Stichworte für das neue Bühnenstück mit auf den Weg bekommen: „Pastor" und „Kneipe". Daraus entwickelte der pensionierte Realschullehrer dann innerhalb weniger Monate den Schwank rund um den Wirt und die Gäste der Kneipe „Am Eck", deren Glanzzeiten lange zurückliegen. Erwitzer wie vom Erdboden verschluckt Hier treffen sich zurzeit monatlich ehemalige Schulkameraden aus der berüchtigten 10a des Abschlussjahrgangs 1988 der Städtischen Realschule. Die drei vom Organisationsteam, Bobby „Pranke" Nadelholz (Jürgen Bischof), Susi Schrill (Jana Zug) und Sonja Zärtlich (Eva Maria Bischof), wollen das lang ersehnte Klassentreffen vorbereiten und schwelgen in Erinnerungen. Wirt Udo Durstig (Friedhelm Möller) ist mal wieder weg und hat die Geschäfte seiner Tochter Jenny (Jessica Zug) übergeben, die überhaupt keinen Bock auf die Bewirtung der Gruftis hat und nur von ihrem geliebten Benno (Janik Mohnhaupt) träumt. Musiker Felix (spielt live: Stefan Sander) von nebenan will ausgerechnet jetzt auf seinem Klavier in der Kneipe üben. Jenny fordert ihre Freundin Mariella Lippenrot (Svenja Sander) als Unterstützung an. Dann taucht auch noch Elektriker Hermann Kurzen (Heinz Grewe) auf und „operiert" den Stromverteilerkasten, die eifersüchtige Frau Nadelholz (Petra Ostmann) nervt ihren Gatten Bobby und der neue Pastor Schwarz (Burkhard Weinholz) erlebt zum ersten Mal einige besondere „Schäfchen" seiner neuen Gemeinde in Aktion. Zu allem Überfluss ist auch noch der Erwitzer wie vom Erdboden verschluckt.

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