Foto „Beförderte und geehrte Kameraden“
Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik, Leiter Ordnungsamt Christian Schulz,
Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Mantel, Bürgermeister Burkhard Deppe, stellv.
Stadtbrandinspektor Andreas Mügge, Kreisjugendfeuerwehrwart a. D. Heinrich Mantel, stellv.
Stadtbrandinspektor Andreas Rehermann, Löschzugführer Jochen Loke, stellv.
Löschzugführer Lukas Sänger, Arne Hausmann, Dirk Butterwegge, Tobias von Niessen,
Volker Brödling, Lukas Menne-Nolten, Chris Hetkämper, Sebastian Niemann, Thomas
Rüthers, Sven Hoppe, Dietmar Ibers, Wolfgang Vecker - © privat
Foto „Beförderte und geehrte Kameraden“
Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik, Leiter Ordnungsamt Christian Schulz,
Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Mantel, Bürgermeister Burkhard Deppe, stellv.
Stadtbrandinspektor Andreas Mügge, Kreisjugendfeuerwehrwart a. D. Heinrich Mantel, stellv.
Stadtbrandinspektor Andreas Rehermann, Löschzugführer Jochen Loke, stellv.
Löschzugführer Lukas Sänger, Arne Hausmann, Dirk Butterwegge, Tobias von Niessen,
Volker Brödling, Lukas Menne-Nolten, Chris Hetkämper, Sebastian Niemann, Thomas
Rüthers, Sven Hoppe, Dietmar Ibers, Wolfgang Vecker | © privat

Bad Driburg Bad Driburger Löschzug unter neuer Leitung

Jochen Loke und Lukas Sänger lösen Andreas Außel und Wolfgang Vecker ab

Bad Driburg (nw). Der Bad Driburger Löschzug steht unter einer neuen Führung. Auf der Jahreshauptversammlung wurde Jochen Loke zum Löschzugführer ernannt, als sein Stellvertreter fungiert Lukas Sänger. Sichtlich mit Wehmut ließ zuvor Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik die letzten zwölf Jahre Revue passieren, in denen Andreas Außel und Wolfgang Vecker das Amt der Löschzugführung bekleideten. Beide hätten im Laufe der langjährigen Tätigkeit neben ihrer herausragenden, fachlichen Expertise stets ein offenes Ohr für die Kameraden gehabt. Sie bleiben dem Löschzug neben dem aktiven Einsatzgeschehen auch als Kreisausbilder für Atemschutz, Technische Hilfeleistung, Drehleiter und Kartenkunde erhalten. Da sich in den vergangenen Jahrzehnten neben der Bauweise auch die verwendeten Materialien im Hausbau stark verändert haben und darüber hinaus die elektrischen Haushaltsgeräte sicherer geworden sind, ist die Zahl der Feuer seit Jahren rückläufig. So musste der Löschzug zu lediglich 26 Brandeinsätzen ausrücken. Brandmeldeanlagen, die etwa in Kliniken zur frühzeitigen Branderkennung dienen, hielten die Kameraden des Löschzuges 36-mal auf Trab. 27 Technische Hilfeleistungen, zu denen die Unterstützung von Rettungsdienst oder Polizei bei Türöffnungen oder aber die patientenorientierte Rettung schwerverletzter Personen mittels der Drehleiter zählen, wurden bewältigt. Nicht zu vergessen ist der unermüdliche Einsatz im „Vorbeugenden Brandschutz“. So wurden Kinder und Schüler im Umgang mit Feuer sensibilisiert und zahlreiche Räumungsübungen durchgeführt. Mit insgesamt 117 Einsätzen – dies entspricht 2.467 Einsatzstunden – lag das Arbeitsaufkommen der Wehr jedoch deutlich unter dem Stand des Vorjahres (31 Prozent weniger). Ein Gesamtschaden von rund 1,235 Millionen Euro stellt im Verhältnis zu den Werten, die durch den schnellen Einsatz der Brandschützer gerettet werden konnten, eine verhältnismäßig geringe Summe dar. Bürgermeister Burkhard Deppe bedankte sich im Namen aller Bürger der Stadt Bad Driburg für die geleistete Arbeit in den teils schwierigen Einsatzsituationen und lobte das gute Zusammenspiel mit benachbarten Wehren, von dem er sich bei einer Großübung auf dem „Bilster Berg“ überzeugen konnte. Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik ging in seiner Rede vor allem auf den vorbildlichen Ausbildungsstand der Kameraden im Löschzug sowie der Jugendfeuerwehr ein und verwies auf die sehr gute Tagesverfügbarkeit bei Einsätzen. Volker Brödling bekleidet auch in den kommenden zwei Jahren das Amt des Schriftführers, während Ulrich Brödling im gleichen Zeitraum als Kassenprüfer fungiert. Den erweiterten Vorstand bilden Mathias Außel, Thorsten Fischer, Peter Niggemeyer und Frank Schölzel. Auch einige Beförderungen und Ehrungen waren zu verzeichnen. So wurde Lukas Menne-Nolten mit Erreichen der Altersgrenze von 18 Jahren aus der Jugendfeuerwehr zum Feuerwehrmann befördert und vereidigt. 2.875 Stunden inAus- und Fortbildung investiert Alexander Liczba, Bernhard Mühlan und Stephan Osterholt traten dem Löschzug Bad Driburg bei. Zum Oberfeuerwehrmann konnten Chris Hetkämper und Sebastian Niemann ernannt werden, während Andreas Kühlmann und Tobias von Niessen nach einem erfolgreich bestandenen Truppführerlehrgang in Brakel zum Unterbrandmeister befördert wurden. Lukas Sänger fungiert zukünftig als Brandinspektor, nachdem er die Prüfungen am Institut der Feuerwehr in Münster (IDF) erfolgreich gemeistert hat. Zum Stadtbrandinspektor wurde Jochen Loke befördert. Um auch weiterhin den steigenden Anforderungen im Feuerwehrdienst gerecht zu werden und ihr Fachwissen zu vertiefen, investierten die Kameraden des Löschzuges insgesamt 2.875 Stunden in ihre Aus- und Fortbildung. So absolvierten Kevin Altmann einen Truppmann- und Andreas Kühlmann sowie Sebastian Niemann einen Truppführer-Lehrgang. Marvin Außel, Bernd Hagemann, Andreas Kühlmann, Max Schimmel und Tobias von Niessen nahmen darüber hinaus an einem Funk- und Kartenkunde-Lehrgang teil. Andreas Kühlmann konnte den Lehrgang „ABC-Einsatz“ erfolgreich abschließen. Eine Fortbildung für Maschinisten belegte Bernd Hagemann. Sven Hoppe erhielt die Anstecknadel für 10 Jahre und Dirk Butterwegge für 20 Jahre treue Pflichterfüllung. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst bekam Volker Brödling. Eine besondere Ehre wurde Dietmar Ibers und Thomas Rüthers zuteil, die für ihre nunmehr 40-jährige Tätigkeit von Bürgermeister Burkhard Deppe und Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik mit dem Sonderzeichen des Verbandes der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen in Gold ausgezeichnet wurden. Ein Höhepunkt der Generalversammlung stellte die Verleihung der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW in Bronze an Arne Hausmann dar, der für seine Verdienste um die Förderung der Nachwuchskräfte des Löschzuges die bedeutende Auszeichnung aus den Händen des ehemaligen Kreisjugendfeuerwehrwartes Heinrich Mantel erhielt.

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