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Verstärkt, seziert, wiederholt: Zur Klangerzeugung nutzt das Künstlertrio Hilfsmittel. Angelika Höger und Peter Schwieger entlocken dem Relief des Dringenberger Wappens Töne mithilfe von Farbpinseln. - © Silke Riethmüller
Verstärkt, seziert, wiederholt: Zur Klangerzeugung nutzt das Künstlertrio Hilfsmittel. Angelika Höger und Peter Schwieger entlocken dem Relief des Dringenberger Wappens Töne mithilfe von Farbpinseln. | © Silke Riethmüller

Dringenberg Klangperformance: Ungehörtes wird im Historischen Rathaus hörbar

Die Zuhörer gehen auf akustische Entdeckungsreise mit dem Künstlertrio "Geplante Obsoleszenz"

Silke Riethmüller
30.09.2016 | Stand 29.09.2016, 19:41 Uhr
Kontaktmikrofon und Verstärker: Marcus Beuter macht bisher Ungehörtes hörbar. FOTO: SR - © Silke Riethmüller
Kontaktmikrofon und Verstärker: Marcus Beuter macht bisher Ungehörtes hörbar. FOTO: SR | © Silke Riethmüller

Dringenberg. Vor dem Klang steht die Stille. Absolute Stille. Keine Gespräche, kein Räuspern, die Handys sind aus. "Geplante Obsoleszenz", so nennen sich die drei Klangkünstler Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger, die ihre Zuhörer im Historischen Rathaus in Dringenberg zu einer akustischen Entdeckungsreise einluden. Dafür verkabeln sie Garderobenständer, Treppenstufen, Fensterscheiben, Fußböden oder eben die Holzbalken im Ausstellungsraum des Historischen Rathauses. Das Klangkunstprojekt "Schwellenbereiche" bewegt sich zwischen Performance, Geräuschmusik und öffentlich gemachtem Experiment. Dabei erkundet das Trio Räume, Materialien, Themengebiete.

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