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Wollte nicht gern gesehen werden: Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe hatte gestern zwei Leibwächter mit Regenschirmen dabei, um möglichst geschützt in den Gerichtssaal zu kommen. Schließlich hatten drei Fotografen mit ihren Kameras seit 9 Uhr auf ihn im Flur gewartet. - © Marc Köppelmann
Wollte nicht gern gesehen werden: Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe hatte gestern zwei Leibwächter mit Regenschirmen dabei, um möglichst geschützt in den Gerichtssaal zu kommen. Schließlich hatten drei Fotografen mit ihren Kameras seit 9 Uhr auf ihn im Flur gewartet. | © Marc Köppelmann
Bad Driburg

Bewährungsstrafe für Erpresserin des Prinzen zu Schaumburg-Lippe

Gericht verhängt Bewährungsstrafen gegen falsches Burgfräulein Tina W. und ihren Mitstreiter

Jutta Steinmetz
09.07.2015 | Stand 23.07.2015, 17:30 Uhr
Kein Blick: Auch Tina W., hier mit Verteidiger Egbert Wöbbecke, mochte nicht gesehen werden und kehrte dem Publikum den Rücken zu. - © Marc Köppelmann
Kein Blick: Auch Tina W., hier mit Verteidiger Egbert Wöbbecke, mochte nicht gesehen werden und kehrte dem Publikum den Rücken zu. | © Marc Köppelmann

Bad Driburg/Paderborn. Der Herr von Schloss Bückeburg heißt mit amtlichen Namen Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe. Er trage aber seit einigen Jahren die Bezeichnung Fürst als Künstlernamen, denn das sei schließlich der "traditionelle Ehrentitel eines Hauschefs", erklärte der 56-Jährige gestern. Und gestaltete seinen Einzug in den Zeugenstand des Landgerichts Paderborn zwar nicht glamourös, aber doch auffällig.