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Im Zentrum: Als möglicher Standort für freies WLAN ist auch der Blücherplatz im Gespräch. - © Mareike Patock
Im Zentrum: Als möglicher Standort für freies WLAN ist auch der Blücherplatz im Gespräch. | © Mareike Patock

Spenge Stadt Spenge prüft freies WLAN an öffentlichen Orten

Auf Antrag der UWG hat sich jetzt die Politik mit dem Thema beschäftigt. Welche Standorte als WiFi Hot Spots in Frage kommen könnten.

Mareike Patock
17.09.2019 | Stand 17.09.2019, 08:47 Uhr

Spenge. Kostenfreies WLAN an öffentlichen Plätzen und besonderen Orten in Spenge - wie und ob das machbar ist, soll die Stadtverwaltung auf Wunsch der Politik prüfen. Auf Antrag der UWG war das Thema jetzt im Stadtentwicklungsausschuss diskutiert worden. Vor der Bücherei zum Beispiel gebe es schon einen kostenfreien WiFi Hot Spot, sagte Ralf Kinnius (UWG). "Wir könnten uns aber auch vorstellen, so etwas im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Blücherplatzes herzurichten." Mögliche Standorte Mögliche weitere Standorte könnten nach Ansicht der Unabhängigen Wähler an der Charlottenburg oder am ZOB sein. Dort könnten die Busfahrgäste dann Apps zur Fahrplanauskunft nutzen oder Wartezeiten überbrücken. Auch auf den Vorplätzen der Bürgerzentren in den Ortsteilen kann sich die Partei freies WLAN vorstellen. Die Stadt Enger plane, sich am EU-Förderprogramm "WiFi4EU" zu beteiligen. Allerdings sei eine Anmeldung zu diesem Programm nicht mehr möglich, teilte die UWG mit. "Wir erachten es trotzdem für sinnvoll, zu prüfen, ob die Stadt Spenge an öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet freies WiFi anbieten kann, um den Bürgern dort eine erhöhte Aufenthaltsqualität zu bieten." Dafür sprachen sich auch die anderen Parteien einstimmig aus. Bislang an zwei Orten freies WLAN In Spenge gebe es heute zwei Hot Spots für freies WLAN: an der Bücherei und am Rathaus. An beiden Orten sei ein dreistündiger Zugang als Gastnutzer möglich, sagte Sabrina Held von der Stadt Spenge. Um kostenfreies WLAN an öffentlichen Plätzen und Orten anbieten zu können, müsse man "einen Anschluss verlegen, der möglichst breitbandig ist". An den Bürgerzentrum in den Ortsteilen gebe es bislang aber nur eine geringe Verfügbarkeit. In dem Gebäude in Hücker-Aschen zum Beispiel seien nur um die sechs MBit/s gegeben. "Aber generell ist dort eine Aufrüstung auf 100 MBit/s möglich", sagte Held. Was die neue Technik möglich macht Heute gebe es auch die technische Möglichkeit, Hot Spots an der Straßenbeleuchtung einzurichten, was man zum Beispiel bei der Umgestaltung des Blücherplatzes in Betracht ziehen könnte. In die Beleuchtungsmasten würden dann direkt die Hot Spots integriert. Das habe den Vorteil, dass man nicht noch zusätzliche Geräte installieren müsse. "Da hat man alles schlank in einer Säule", berichtete Held. Wie teuer die Einrichtung solcher freien WLAN Hot Spots generell werden würde, dazu konnte sie noch keine Angaben machen. "Zu den Kosten kann man keine pauschale Aussage treffen, das hängt vom einzelnen Standort ab." Verwaltung soll Kosten ermitteln Die monatlichen Kosten für einen 100-MBit-Internetanschluss pro Standort würden sich aber auf etwa 60 bis 85 Euro belaufen, sagte Held. Allerdings sei darin die Installation nicht inbegriffen. Die Verwaltung soll sich jetzt Orte, die für freies WLAN in Frage kommen, anschauen und die Kosten ermitteln.

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