An der Schulstraße in Spenge-Mitte - hinter der neuen Kita Taka-Tuka-Land - ist der neue Spielplatz geplant. - © Mareike Patock
An der Schulstraße in Spenge-Mitte - hinter der neuen Kita Taka-Tuka-Land - ist der neue Spielplatz geplant. | © Mareike Patock

Spenge In Spenge-Mitte soll ein neuer Spielplatz entstehen

Hinter der neuen Kita Taka-Tuka-Land an der Schulstraße sollen Kinder bald toben können - unter anderem auf einer Kletterpyramide.

Mareike Patock
14.06.2019 | Stand 14.06.2019, 19:10 Uhr

Spenge. An der Schulstraße in Spenge - auf einer Freifläche hinter der neuen Kindertagesstätte Taka-Tuka-Land - will die Stadt bald einen neuen öffentlichen Spielplatz bauen. Einen ersten Entwurf dafür hat Stefan Höke vom gleichnamigen Bielefelder Ingenieurbüro jetzt in der Sitzung des Stadtentwicklungs-Ausschusses vorgestellt. Auf dem Teil des neuen Spielplatzes, der sich direkt an die Grundschule Spenge/Hücker-Aschen anschließt, sollen Sitzmöglichkeiten, aber zum Beispiel auch eine Holzwippe oder ein barrierefreies Bodentrampolin aufgestellt werden. Weil es hier ein Problem mit Vernässung gebe, soll außerdem eine Drainage eingezogen werden. Nestschaukel, Spielturm und Kletterpyramide Im Zentrum des Platzes sollen auf einem sandigen Grund gleich mehrere Spielgeräte zum Toben einladen. Unter anderem soll es hier künftig eine Kletterpyramide, eine Nestschaukel und einen Spielturm mit Hängebrücke und Rutsche geben. In einem weiteren Teil des geplanten Spielplatzes lade eine Bewegungsfläche zum Bolzen oder Fangenspielen ein, sagte Höke. In die Planung seien die Wünsche der angrenzenden Grundschule und der Kita eingeflossen. Offen stehe der Platz aber allen Kindern aus Spenge. Im Ausschuss wurde auch angesprochen, wie man möglichen Vandalismus auf dem öffentlichen Spielplatz verhindern wolle. Eine Einzäunung wurde nicht befürwortet. "Ein Zaun drumrum ist nicht des Rätsels Lösung", sagte Reinhold Hübers (CDU). Stadt investiert rund 100.000 Euro Es werde zwar eine deutliche Beschilderung geben, kündigte der städtische Fachbereichsleiter Bernd Pellmann an. Aber gänzlich werde man dadurch wohl nicht verhindern können, dass sich dort ein unerwünschtes Publikum aufhalte. Das zeige die Erfahrung an anderen Stellen. Die Stadt Spenge investiert 100.000 Euro brutto in das Projekt - inklusive Planungskosten. An Baukosten hat Höke rund 65.000 Euro kalkuliert - allerdings netto. Davon entfielen rund 33.000 Euro auf die Spielgeräte, 6.000 Euro auf Ausstattung wie zum Beispiel Sitzbänke, 22.000 Euro auf Tiefbauarbeiten und rund 4.000 Euro auf Pflanzarbeiten. Über die Entwurfsplanung will die Politik jetzt weiter in den Fraktionen beraten.

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