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Ortsschild Spenge - © andreas sundermeier
Ortsschild Spenge | © andreas sundermeier

Spenge Wege in der Stadt sollen erneuert werden

Ausschuss in Spenge: Mitglieder stimmten für Beantragung von ISEK-Fördermitteln

Andreas Sundermeier
28.09.2018 | Stand 27.09.2018, 17:13 Uhr

Spenge. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Spenger Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung, die Verbesserung der Fußwegeverbindungen und Grünflächen und die Aufwertung und Neugestaltung des Umfeldes St. Martins-Kirche in Angriff zu nehmen. Die Stadt soll Fördergelder aus dem integriertem städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) beantragen. Klaus Bockermann und Jennifer Haugk von Bockermann Fritze Ingenieur Consult stellten die Situation und ihren Planungsansatz vor. Die beiden präsentierten einige Weg-Situationen zwischen Kirche, Charlottenburg, Schule und Innenstadt, deckten Missstände auf und machten Verbesserungsvorschläge. Neue Wege kosten über 500.000 Euro Zudem schätzte Klaus Bockermann die einzelnen Kostenblöcke: Der Bereich zwischen Kirchstraße und Alter Postweg soll 160.000 Euro kosten, der am Grünzug Froschbach 80.000 Euro. An Obstwiese und Umfeld Charlottenburg fallen 205.000 Euro an, bei den Wegeverbindungen zwischen Immanuel-Kant-Straße und Marktstaße 90.000 Euro. Macht zusammen 535.000 Euro. Dazu kämen die Kosten für die Gestaltung des Umfeldes St. Martins-Kirche in Höhe von 135.000 Euro. Hier habe aber auch die Kirche schon signalisiert, dass sie sich daran beteiligen werde. Bockermann urteilte über den Zustand der Wegeverbindungen: „Da ist ja schon einige da. Aber es gibt noch Luft nach oben." Er bezog sich da für die verschiedenen Pflaster-Beläge ging aber auch auf die Möglichkeit ein, Wege mit „wassergebundenen Wegedecken" also einer Art Schotter zu versehen. Wichtig sei ihm eine intuitive Wegführung. „Pläne sind gut, schlüssig, rund" Ralf Kinnius (UWG) bezeichnete die Pläne als „gut, schlüssig, rund". Die anderen Ausschussmitglieder signalisierten Zustimmung. Lars Hartwig (CDU) erfuhr auf Nachfrage, dass auch die Kosten für die Beleuchtung schon „grob" mit einkalkuliert seien. Er fragte: „Müssen Anliegerbeiträge gezahlt werden?" Sabrina Held aus der Stadtverwaltung beruhigte die Anwesenden: „Spontan gesagt: Eher nicht."

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