Apfelernte 2018: Wohin bloß mit den vielen Früchten?

Gartenbesitzer verschenken Früchte gleich eimerweise, Lohnmosterei stellt sich auf Riesenansturm ein und die Ev. die Kirchengemeinde Spenge auf ganz viel Paradiesapfelsaft

von Martina Chudzicki

Spenge/Enger. „Kann ich dir einen Eimer voll Äpfel vorbei bringen?" In diesem Jahr ist das die Standardfrage vieler Apfelbaumbesitzer. Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen – niemand entkommt dem Apfelsegen, denn in diesem Jahr hängen die Apfelbäume übervoll. So, als wollten sie ihre Besitzer für den katastrophalen Ernteausfall im vergangenen Herbst überreich entschädigen. Manch einen aber treibt das Super-Apfel-Jahr fast in die Verzweiflung. Wohin bloß mit den vielen leuchtend roten, grünen und gelben Früchten?