Strahlende Sieger: Beide Gewinnerteams sind zur Endrunde an der Bielefelder Schüco-Arena eingeladen. - © Alexander Lange
Strahlende Sieger: Beide Gewinnerteams sind zur Endrunde an der Bielefelder Schüco-Arena eingeladen. | © Alexander Lange

Spenge-Bardüttingdorf Minikickern winkt die große Bühne

Nachwuchs: Grundschule Spenge-Land nahm am 17. Bielefelder Street-Soccer-Tour teil. Gewinnerteams sind zur Endrunde an der Bielefelder Schüco-Arena eingeladen

Alexander Lange

Die Fußballweltmeisterschaft in Russland steckt in der finalen Phase. Im Westerlandstadion in Bardüttingdorf eiferte der Fußballnachwuchs der Grundschule Spenge-Land seinen großen Stars nach. Ziel war aber nicht das Finale in Moskau, sondern die Finalrunde auf der Bielefelder Alm. Zum ersten Mal machte die Grundschule bei der Bielefelder Street-Soccer-Tour mit. „Wir veranstalten diese Turniere jedes Jahr in Bielefeld und den umliegenden Orten und Gemeinden", sagte Ingo Hansmeier vom Fan-Projekt-Bielefeld. Aufgeteilt in Jungs- und Mädchenmannschaften, kämpften die Dritt- und Viertklässler erst in der Gruppenphase um die meisten Punkte, ehe es dann im K.O.-System um alles ging. Auf dem extra aufgebauten Street-Soccer-Platz, mit Luftpolstern begrenzt, spielten die Grundschüler in Dreierteams. Elf Jungenmannschaften und acht Mädchenteams waren dabei. Umjubelter Sieger bei den Jungen war die Mannschaft „Die Unbesiegbaren", bei den Mädchen gewann der „FC Lenzinghausen". Die beiden Teams sind schon jetzt zur Endrunde im September an der Bielefelder Alm eingeladen. Doch nicht nur das. „Jede Gewinnermannschaft erhält auch freien Eintritt zu einem Spiel der Arminia", durfte Hansmeier verkünden. Die Gewinnerteams des Endrundenturniers spielen dann im großen Finale direkt vor einem Ligaspiel der Arminia – vor mehreren tausend Zuschauern. „Das wird für einige natürlich ein ganz besonderer Moment sein", sagte Hansmeier. Der Spaß am Sport steht im Mittelpunkt Matthias Schewe, Sportlehrer der Grundschule Spenge-Land, beaufsichtigte das Turnier im Westerlandstadion, der TuS BaWa stellte die Schiedsrichter: „Den Kids hat das total viel Spaß gemacht und alle waren mit großem Eifer dabei. Ich kann mir schon vorstellen, dass wir auch im kommenden Jahr wieder an dem Turnier teilnehmen." Im Mittelpunkt stehe aber nicht der sportliche Erfolg oder Ehrgeiz, sondern in erster Linie der Spaß am Sport, erklärte Organisator Ingo Hansmeier: „In diesem Alter sollte der Erfolg noch nicht im Mittelpunkt stehen. Wir achten deshalb auch auf die Fairness der Spieler. Es geht vor allem darum, dabei zu sein." Für die fairste Spielweise gab es auch eine Urkunde: Die erhielten bei den Jungs „Die Tigers" und bei den Mädchen die „Soccergirls".

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