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Im Bau: Die neue Kita an der Schulstraße. - © Mareike Patock
Im Bau: Die neue Kita an der Schulstraße. | © Mareike Patock

Spenge Neue Spenger Kita startet voraussichtlich im Herbst

Einrichtung an der Schulstraße: 48 Kinder können hier künftig betreut werden. Nach derzeitigem Stand fehlen fürs kommende Kita-Jahr noch elf Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahre

Mareike Patock
19.05.2018 | Stand 18.05.2018, 15:11 Uhr

Wohl spätestens im Herbst wird die neue Kita an der Schulstraße eröffnet. Das berichtete Rainer Czypulowski, Leiter der Abteilung Soziales bei der Stadt Spenge, im zuständigen Fachausschuss. Mit dem Bau der Einrichtung sei nach Ostern begonnen worden. "Taka-Tuka-Land" In der neuen Kita, die vom Verein „Taka-Tuka-Land" getragen wird, können künftig 24 Kinder unter drei Jahre (U3) und 24 Über-Dreijährige (Ü3) betreut werden. „Das verbessert die Betreuungssituation in Spenge ganz erheblich", betonte Czypulowski. Die Einrichtung hatte kurzfristig gebaut werden müssen, weil die Nachfrage nach Kita-Plätzen für das kommende Kindergarten-Jahr deutlich höher war als das Angebot (die NW berichtete). „Man muss feststellen: Wenn wir die Kita nicht beschlossen hätten, hätten wir jetzt eine schwierige Situation – dann hätten wir 59 fehlende Plätze", betonte Annegret Beckmann (SPD). Es fehlen noch Plätze Abzüglich der 48 neuen Plätze in der Kita Taka-Tuka-Land bleibt jetzt laut Verwaltung noch ein Bedarf an elf Betreuungsplätzen für U3-Kinder in Spenge. Die Über-Dreijährigen seien dagegen alle versorgt, sagte Czypulowski. Inwieweit die elf Kinder zum Beispiel noch in der Tagespflege unterkommen könnten, sei derzeit nicht absehbar. Zwar stehe die Verwaltung weiter mit dem Jugendamt des Kreises, das für die Bereitstellung von Betreuungsplätzen zuständig ist, in konstruktiven Gesprächen. „Weitere konkrete Möglichkeiten für die Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze für U3-Kinder für das kommende Kita-Jahr zeichnen sich derzeit aber nicht ab", heißt es in einer Vorlage der Spenger Stadtverwaltung. Erfahrungen der vergangenen Jahre In den vergangenen Jahren habe sich jedoch gezeigt, dass nicht alle Eltern, die ihr Kind zunächst in einer Kita angemeldet hätten, auch tatsächlich einen Betreuungsplatz für das entsprechende Kindergartenjahr benötigten, sagte Czypulowski. Manchmal würden die Kinder auch einfach erstmal nur „prophylaktisch" angemeldet. In anderen Fällen hätten sich Eltern in der Vergangenheit auf eine Wunsch-Kita fixiert und seien oft bereit gewesen, auf einen Betreuungsplatz dort zu warten, wenn es in der Einrichtung nicht sofort klappe. Man müsse jetzt schauen, wie sich die Situation bis zum Beginn des neuen Kita-Jahres weiter entwickele, betonte der Leiter der Abteilung Soziales. Möglicherweise verändere sich der Bedarf auch noch einmal, weil Familien wegzögen, die ihr Kind zunächst für einen Kita-Platz angemeldet hätten.

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