Für den guten Zweck: Claude Guillemain (v.l.), Maria Janzen, Yvonne Schnittger, Zdravka Buettner, Ulrike Harder-Möller, Anne Riedmaier, Ulla-Britta Rüsing, Rosemarie Oberschelp und Regine Steffens bei der Spendenübergabe. FOTO: KAI-SÖREN KERKHOFF
Für den guten Zweck: Claude Guillemain (v.l.), Maria Janzen, Yvonne Schnittger, Zdravka Buettner, Ulrike Harder-Möller, Anne Riedmaier, Ulla-Britta Rüsing, Rosemarie Oberschelp und Regine Steffens bei der Spendenübergabe. FOTO: KAI-SÖREN KERKHOFF

Spenge/Enger/Herford Spenden für das Herforder Frauenhaus

Organisatorinnen des Frauenkulturfestes Spenge/Enger spenden an das Frauenhaus Herford

Kai-Sören Kerkhoff

Spenge/Enger/Herford. Das Frauenhaus Herford: „Eine Zufluchtsstätte für Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind“, wie Mitarbeiterin Zdravka Buettner sagt. Hier fänden sie nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern qualifizierte Hilfe in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Dafür sorgen Buettner und ihre Kolleginnen hingebungsvoll: „Wir begleiten betroffene Frauen und deren Kinder 24 Stunden am Tag.“ Beim Frauenkulturfest, das im vergangenen Monat in der Spenger Charlottenburg stattfand, wurde für die soziale Einrichtung fleißig gespendet. Nun überreichten die Organisatorinnen die prall gefüllte Spendendose. „Die Spendensammlung auf dem Frauenkulturfest hat Tradition. Jedes Jahr wird ein Frauen- oder Mädchenprojekt im Kreisgebiet ausgesucht, für das gesammelt wird. Dieses Jahr ist es das Frauenhaus Herford“, erklärt Ulrike Harder-Möller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Enger. Gemeinsam mit ihrer Spenger Kollegin Ulla-Britta Rüsing und einer Gruppe engagierter Frauen aus Enger und Spenge organisiert sie die Feier anlässlich des Internationalen Frauentages, die zum nunmehr fünften Mal stattfand. Bei rund 120 Besucherinnen seien im Laufe des Abends 316,39 Euro zusammengekommen, berichtet Harder-Möller stolz.Austattung der Familienzimmer werden erneuert „Wir haben uns schon im Vorfeld darüber Gedanken gemacht, wofür das Geld genutzt werden kann“, verriet Buettner. So müsse etwa die Ausstattung der acht Familienzimmer laufend erneuert werden. „Es herrscht eine hohe Fluktuation Schutz suchender Frauen und Kindern, was Matratzen oder Möbel stark beansprucht“, erklärt sie. Hier sei das Geld insofern sinnvoll angelegt. Neben den Mitteln des eigenen Fördervereins sei die Einrichtung auf Spendengelder angewiesen, um sich zu finanzieren. Aus diesem Grund betont Buettner: „Über finanzielle Unterstützung freuen wir uns immer sehr.“ Spenden würden nicht nur für die Ausstattung der Zimmer benötigt werden. Bei der Ankunft im Haus hätten viele Frauen oft nur die  nötigsten Dinge bei sich, weil sie ihr Zuhause häufig fluchtartig verlassen müssten: „Viele kommen nur mit der Kleidung zu uns, die sie am Leib tragen.“ Eine Zahnbürste, Kleidung und vieles mehr müsse ihnen vom Frauenhaus gestellt werden. Wer eine Geld- oder Sachspende leisten möchte, der kann sich hierzu im Internet unter www.frauenhaus-herford.de/spende informieren.

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