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Bürgermeister Bernd Dumcke (l.) hat sein Smartphone vor den QR-Code im Hintergrund gehalten. Auf dem Display erscheinen Infos über die Werburg. Auch David Speczyk (v. l.) Hans-Peter Tietze (Werburg-Verein) und Heidrun Hellmann finden die Technik toll. FOTO: M. PATOCK
Bürgermeister Bernd Dumcke (l.) hat sein Smartphone vor den QR-Code im Hintergrund gehalten. Auf dem Display erscheinen Infos über die Werburg. Auch David Speczyk (v. l.) Hans-Peter Tietze (Werburg-Verein) und Heidrun Hellmann finden die Technik toll. FOTO: M. PATOCK

Ein Denkmal virtuell erleben

Stadt Spenge bringt Tafeln mit QR-Codes am Werburger Tor- und Herrenhaus an

20.03.2015 | Stand 20.03.2015, 15:21 Uhr

Spenge (mac). Neue Technik für ein historisches Gebäude-Ensemble: Die Stadt Spenge hat jetzt zwei Tafeln mit sogenannten QR-Codes vor dem Torhaus und dem Herrenhaus der Werburg angebracht. Sie sehen aus wie weiße Quadrate mit jeder Menge undefinierbarer schwarzer Kästchen und Linien darin.

Hält man das Smartphone oder ein Tablet davor, scannt es den Code ab und liefert so blitzschnell alles Wissenswerte rund um das historische Gebäude-Ensemble: zum Beispiel Informationen zur Geschichte, zum Herrenhaus, dem Torhaus oder dem geplanten Kinder- und Familienmuseum.

Durch endlos lange Aufsätze muss sich der Smartphone-Nutzer allerdings nicht quälen. „Das sind alles komprimierte Texte mit schönen Bildern“, sagt Heidrun Hellmann von der Stadt Spenge. Und es sei auch möglich, Audiotexte oder kleine Videos mit einzuflechten.

Das System sei eine „zeitgemäße Alternative zu den klassischen Hinweisschildern“, findet sie. In Absprache mit dem Werburg-Verein hat Heidrun Hellmann die Infos, die das Smartphone beim Scannen der Codes ausspuckt, zusammengetragen.

Für die technische Seite war die Herforder Firma „Webqr“ zuständig. Mit den QR-Codes wolle man die Besucher neugierig auf die historischen Orte machen, sie womöglich auch zu einer Führung animieren, sagt Firmen-Inhaber David Speczyk, der das System auch in anderen Städten des Kreises Herford unter dem Stichwort „Virtuelles Denkmal“ etablieren möchte.

Übrigens: Wer kein Smartphone oder Tablet besitzt oder darauf noch keinen QR-Code-Scanner installiert hat, für den gibt es die Informationen über die Werburg auch im Internet unter ?www.qr-memorial.eu/

?spenge/werburg

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