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Die Drehscheibe auf dem Bahnhof. Das Bild wurde vom Löhner Lokführer Wolfgang Neumann um 1960 gemacht. - © Wolfgang Neumann/ Stadtarchiv Löhne
Die Drehscheibe auf dem Bahnhof. Das Bild wurde vom Löhner Lokführer Wolfgang Neumann um 1960 gemacht. | © Wolfgang Neumann/ Stadtarchiv Löhne
Löhne

Wie kleine Drehscheiben einst den Zugverkehr regelten

Ohne sie ging am Löhner Bahnhof schon in den Anfangsahren gar nichts. Die erste gab es bereits 1847. Spannend ist es zu lesen, wie viele Tunnel rund um das Gelände gegraben wurden.

Martin Lorenz
18.05.2021 | Stand 17.05.2021, 16:02 Uhr

Löhne. In dieser Folge unserer Bahnserie beschäftigt sich Autor Martin Lorenz mit Drehscheiben und Tunneln. Als 1847 mit der Eröffnung der Cöln-Mindener Eisenbahn auch der Eisenbahnbetrieb im Löhner Bahnhof zunächst nur für Güterverkehr begann, gab es auch schon dort die erste kleine Drehscheibe, um einzelne Güterwaggons auf mehrere Gleise zu verteilen, denn die ersten verfügbaren Weichen seinerzeit verursachten noch so manche Entgleisung. Dieser Verladebahnhof lag bereits dort, wo er 1995 abgerissen wurde und wo nun die Gebäude von Rossmann, Musikschule und dem Brillenmacher stehen. Viele Waren wurden hier ab 1847 sicher zunächst noch nicht verladen, aber später verluden Löhner Landwirte ihre Schweine zum Transport in das Ruhrgebiet.

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