Anne Wehmeier und Jürgen Birtsch auf einer der vier Streuobstwiesen, die sie betreuen. Der pinke Eimer ist mit Leckerli für die Kamerunschafe gefüllt. - © Judith Gladow
Anne Wehmeier und Jürgen Birtsch auf einer der vier Streuobstwiesen, die sie betreuen. Der pinke Eimer ist mit Leckerli für die Kamerunschafe gefüllt. | © Judith Gladow

NW Plus Logo Löhne Zwei Löhner retten die letzten Streuobstwiesen

Sie bieten Lebensraum für Insekten und Vögel. Auf ihnen wachsen Geschmackserlebnisse, die fast vergessen scheinen. In Löhne haben sich zwei Naturschützer dem Erhalt der Streuobstwiesen verschrieben.

Judith Gladow

Löhne. Es riecht nach Schaf und Frühling auf der Streuobstwiese in Halstern, die Jürgen Birtsch und Anne Wehmeier bewirtschaften. Das laute Blöken der Kamerun-Schafe, zarte Frühlingssonne und ein frischer Wind erfüllen die Fläche, auf denen gerade die Pflaumenbäume blühen und hier und da der Löwenzahn. Neben zahlreichen Obstsorten, darunter alte, selten gewordene, ist die Wiese Heimat für viele andere Arten, die auf ihr gedeihen. "Alte Streuobstwiesen sind Horte biologischer Vielfalt. Sie beheimaten bis zu 5.000 Arten", erklärt Jürgen Birtsch...

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