0
Ein Kiebitz im Geradeaus-Flug. Berühmt sind die Vögel allerdings für ihren auffälligen Balzflug - und auch für geflogene Angriffe auf potenzielle Nesträuber. - © Biologische Station Ravensberg
Ein Kiebitz im Geradeaus-Flug. Berühmt sind die Vögel allerdings für ihren auffälligen Balzflug - und auch für geflogene Angriffe auf potenzielle Nesträuber. | © Biologische Station Ravensberg

Löhne Wege durch den Frühling: Damit der Kiebitz noch die Kurve kriegt

Ein unscheinbarer Acker in Mennighüffen ist eins der letzten Brutgebiete des einst häufigen Wiesenvogels. Der Ornithologe Klaus Nottmeyer kämpft um jedes Gelege. Unser Autor hat ihn dabei begleitet.

Meiko Haselhorst
14.03.2021 | Stand 12.03.2021, 21:04 Uhr

Löhne. Links liegt eine Streuobstwiese, rechts singt eine Goldammer in einem kleinen Baum. Ein hübscher Klang, ein hübscher Vogel. Aber Klaus Nottmeyer hat gerade andere Dinge im Kopf: Auf einem Acker in Mennighüffen hat er soeben rund 20 Kiebitze entdeckt. Wie’s aussieht, will der selten gewordene Wiesenvogel ausgerechnet hier zur Brut schreiten. „Ich muss mit dem Landwirt reden", sagt Nottmeyer – und macht sich sofort auf den Weg. Die Begrüßung sorgt erst mal für Ernüchterung: „Über den Kiebitz wollen Sie reden? Und tschüss!"

Mehr zum Thema

Newsletter abonnieren

NW Newsletter - die wichtigsten News

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

© Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG