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An dieser Stelle befand sich mal ein hölzerner Steg - und an seinem Ende eine sechseckige Plattform. Vor rund 30 Jahren konnte man von hier ins Wasser springen und ein kühles Bad nehmen. Darauf würde heute wohl niemand mehr kommen. - © Meiko Haselhorst
An dieser Stelle befand sich mal ein hölzerner Steg - und an seinem Ende eine sechseckige Plattform. Vor rund 30 Jahren konnte man von hier ins Wasser springen und ein kühles Bad nehmen. Darauf würde heute wohl niemand mehr kommen. | © Meiko Haselhorst

Löhne Was vom Stege übrig blieb

Wege durch den Herbst (3): In der Grünanlage am Löhner Klärwerk hatte sich der Autor seit 30 Jahren nicht mehr rumgetrieben. Nun war es mal wieder soweit.

Meiko Haselhorst
18.10.2020 | Stand 16.10.2020, 15:56 Uhr

Löhne. Der moderige Geruch von nebenan liegt noch in der Luft, wenn auch wesentlich dezenter als damals. Den besseren Filteranlagen sei Dank. Aber sonst? Wo sind die Sitzbänke und die kleinen Schaukelgeräte? Wo ist die Brücke über den Teich? Und überhaupt: Wo ist der Teich? Vor lauter Bäumen und Sträuchern ist nichts wieder zu erkennen. Das heißt . . . doch: Ein bisschen braunes Wasser ist dort unten noch zu sehen. Und am Rande des breiten Schilfstreifens und hinter Strauchwerk ragen sternförmig ein paar halb verfaulte Kanthölzer in die Luft. Die Reste vom Steg!

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