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Shimeles Retta (Evangeliums-Mission Äthiopien, v. l.), Heinz-Wilhelm Fründ, Frank Nettingsmeier, Siegfried Liebschnar, Mirjam Fründ, Samira Wilde und Anja Schmidt. - © Anthea Moschner
Shimeles Retta (Evangeliums-Mission Äthiopien, v. l.), Heinz-Wilhelm Fründ, Frank Nettingsmeier, Siegfried Liebschnar, Mirjam Fründ, Samira Wilde und Anja Schmidt. | © Anthea Moschner

Löhne Kuchenverkauf beim Mennighüffer Sommer hilft äthiopischen Straßenkindern

Die Einnahmen des Kaffeegartens während des Mennighüffer Sommers gehen an die Evangeliums-Mission Äthiopien. Durch die Förderung sollen Kinder zur Schule gehen und auf eigenen Füßen stehen können.

Anthea Moschner
12.08.2019 | Stand 12.08.2019, 15:02 Uhr

Löhne. Der Mennighüffer Sommer ist jedes Jahr für eine Menge Menschen ein besonderer und schöner Tag, an dem sie sich mit Freunden treffen, durch die Geschäfte an der Lübbecker Straße bummeln und bei zahlreichen Aktionen mitmachen können. Für die Evangeliums-Mission Äthiopien hat die beliebte Löhner Veranstaltung allerdings eine ganz andere Bedeutung. Denn dem Missionswerk kommt das eingenommene Geld des Kaffeegartens beim Elektrofachgeschäft Fründ während des Mennighüffer Sommers zugute. Stolze 1.579,95 Euro sind durch den Verkauf von Kaffee, Kuchen und Würstchen zusammengekommen. "Wir fanden diese Arbeit so gut" Wo das Geld hingeht, ist schon lange klar. Die Freie evangelische Gemeinde (FeG) in Löhne, die den Kaffeegarten bei Fründ jedes Jahr betreibt, unterstützt die Evangeliums-Mission Äthiopien schon seit fast 20 Jahren, wie Mirjam Fründ erzählt. Deshalb geht jetzt auch der Erlös des Kaffeegartens des 16. Mennighüffer Sommers wieder an den Verein. Mittlerweile hätten sie schon persönliche Beziehung zueinander aufgebaut, sagt Fründ. Ein Gemeindemitglied der FeG habe den Kontakt zwischen ihr und Missionsleiter Shimeles Retta hergestellt, erzählt Mirjam Fründ. „Wir fanden diese Arbeit so gut", sagt sie. Das Geld, welches während des Mennighüffer Sommers eingenommen wurde, soll der Straßenkinderarbeit der Evangeliums-Mission Äthiopien zugutekommen. 55 Kuchen und 750 Würstchen verkauft Ziel der Arbeit des Vereins sei es, dass „Kinder eine Schulbildung bekommen und von der Straße kommen", sagt Fründ. Nach der Schule und einer abgeschlossenen Ausbildung sollen sie auf eigenen Füßen stehen. Zur Zeit gebe es circa 600 Patenkinder, insgesamt hätten sie rund 1.500 Kinder in eine erfolgreiche Zukunft begleitet, teilt Missionsleiter Shimeles Retta mit. „Da sind zum Beispiel Ärzte, Krankenschwestern, Elektriker und Ingenieure bei", erzählt er stolz. Im Kaffeegarten bei Fründ wird der Mennighüffer Sommer jedes Jahr offiziell eröffnet. Auch um das umfangreiche Bühnenprogramm zu sehen, kommen am Tag der Veranstaltung zahlreiche Besucher zum Standort der Freien evangelischen Gemeinde in Mennighüffen. "Wir hatten 55 Kuchen, die waren alle bis auf den letzten Krümel weg. Und wir haben 750 Würstchen verkauft", sagt Mirjam Fründ.

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