Sorgen für gutes Hören: Nadia Schütte und Ehemann Tim in der Akustikabteilung des Brillenmachers. - © Dirk Windmöller
Sorgen für gutes Hören: Nadia Schütte und Ehemann Tim in der Akustikabteilung des Brillenmachers. | © Dirk Windmöller

Löhne Neue Akustikerin beim Brillenmacher

Umschulung: Nadia Schütte hat das Handwerk in Innsbruck gelernt. Menschen, die Hörhilfen benötigen, werden immer jünger

Dirk Windmöller

Löhne. Mit dem Umzug an den neuen Standort auf der Investorenwiese hat Brillenmacher Tim Schütte sein Angebot entscheidend erweitert. Neben Brillen und Kontaktlinsen hat sich die Akustik zu einem weiteren Standbein des Unternehmens entwickelt. Für diese Abteilung ist jetzt Nadia Schütte, Ehefrau von Tim Schütte, verantwortlich. „Ich habe in Innsbruck die Umschulung zur Akustikerin gemacht“, sagt die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau. Rund einhalb Jahre hat es gedauert, in Blöcken von vier mal vier Wochen war die Mutter von drei Kindern in Österreich. „Wir haben uns für Österreich entschieden, weil die Schulungsphasen besser mit dem Familienleben zu kombinieren waren“, sagt sie. Sie freut sich auf die Arbeit im Familienunternehmen. „Die Arbeit mit Menschen und der Einsatz der Technik reizen mich.“ Das Gehör überprüfen lassen Im Bereich der Akustik hat sich in den letzten Jahren viel entwickelt. „Die In-Ohr-Geräte sind die Zukunft“, sagt Tim Schütte, der Akustiker und Optikermeister ist. Diese kleinen Hörgeräte sind kaum zu sehen, viele Modelle lassen sich über eine Handy-App steuern. Längst sind es nicht nur alte Menschen, die zum Akustiker kommen. „Die Kunden werden ganz klar jünger.“ Das habe nicht nur mit dem Hören von zu lauter Musik zu tun. Auch Menschen, die infolge von zu viel Stress einen Hörsturz erleiden, kann beim Akustiker geholfen werden. Der Rat von Tim Schütte: „Wenn man den Eindruck hat, dass das Gehör schlechter geworden ist, sollte das überprüft werden. Je eher man sich dann für eine Hörhilfe entscheidet, desto größer ist die Chance, dass die schlechtere Hörfähigkeit ausgeglichen werden kann.“

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