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Ökologisch von großer Bedeutung: Florian Farwick (l.) und Klaus Rippe von Straßen NRW stehen auf der Ausgleichsfläche Blutwiese. Im Hintergrund ist einer der angelegten Teiche zu sehen. - © Dirk Windmöller
Ökologisch von großer Bedeutung: Florian Farwick (l.) und Klaus Rippe von Straßen NRW stehen auf der Ausgleichsfläche Blutwiese. Im Hintergrund ist einer der angelegten Teiche zu sehen. | © Dirk Windmöller

Nordumgehung Ausgleichsflächen als Lebensraum für bedrohte Arten

Straßen NRW muss Kompensationsflächen für den Bau der Autobahn schaffen. Auf der Ausgleichsfläche Blutwiese in Löhne hat sich ein besonderes Biotop entwickelt

Dirk Windmöller
03.12.2018 | Stand 04.12.2018, 13:47 Uhr

Löhne/Bad Oeynhausen. Wenn eine Autobahn gebaut wird, dann wird auch Natur zerstört. Flächen werden versiegelt, Bäume abgeholzt. Im Fall der Blutwiese in Löhne leidet ein ganzes Naturschutzgebiet massiv darunter. Um die Natur für den Eingriff zu entschädigen, gibt es Ausgleichsflächen. Als Folge der Nordumgehung sind rund 130 Hektar dieser Kompensationsflächen entstanden. Eine davon befindet sich neben der Blutwiese, auf der das Leben tobt. Sie ist nach Überzeugung von Fachleuten ein Beispiel für den gelungenen Ausgleich des Verlustes an Natur.