Die Städtische Realschule: Der gerößte Teil des Gebäudekomplexes ist saniert. Im kommenden Jahr wird der Trakt C runderneuert. - © Dirk Windmöller
Die Städtische Realschule: Der gerößte Teil des Gebäudekomplexes ist saniert. Im kommenden Jahr wird der Trakt C runderneuert. | © Dirk Windmöller

Löhne Sanierung der Realschule geht weiter

Im Doppelhaushalt eingeplant: Der Trakt C des Gebäudekomplexes muss runderneuert werden. Der Hauptteil der Bauarbeiten wird im Jahr 2020 stattfinden

Dirk Windmöller

Löhne. Die Löhner Schulen werden runderneuert. Während die Arbeiten im Gymnasium nach mehrjähriger Bauzeit fast abgeschlossen sind, befinden sich die nächsten großen Projekte in der Vorbereitungsphase. Umbau und Sanierung der Grundschule Obernbeck sind ebenso im Doppelhaushalt 2019/20 vorgesehen wie die Sanierung des Traktes C der Städtischen Realschule. „Wir sind froh, dass der Bürgermeister uns diese konkrete Zusage gemacht hat“, sagt Andrea Leding, Vorsitzende der Schulpflegschaft der Realschule. Am 11. Oktober waren rund 30 Eltern und zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer zu einem Gespräch mit der Stadtspitze ins Rathaus gekommen. Sorgen der Eltern Zustande gekommen war das Gespräch, weil die Eltern Sorgen hatten, dass die dringend erforderliche Sanierung des Gebäudetraktes C nicht im Haushalt eingeplant sein würde. „Diese Gefahr hat aber nie bestanden“, betont Schuldezernentin Beatrix Becker. Seit Monaten liefen die entsprechenden Planungen in der Immobilienabteilung der Stadt. Becker räumt ein, dass das vielleicht gegenüber den Eltern nicht entsprechend kommuniziert worden sei. Mit diesem Thema haben sich die Eltern in einem Brief auch an die Parteien im Löhner Rat gewandt. Reagiert hätten nur LBA und CDU (siehe Kasten). Die Planungen für die Sanierung gestalten sich aufweniger als erwartet. „Es wurde von erheblich weniger Umbauarbeiten ausgegangen“, sagt Becker. Jetzt stehe fest, dass es zu einer Grundsanierung des Gebäudes kommen müsse. "Da hat es schon reingeregnet" Den großen Sanierungsbedarf bestätigen auch die Eltern. „Mir wurde erzählt, dass es dort auch schon reingeregnet hat und dass es im Winter immer wieder mal Probleme gab, die Räume im Trakt C vernünftig zu heizen“, sagt Andrea Leding. Ihr Kind besucht seit Anfang des Schuljahres die Städtische Realschule. Im Trakt C des Gebäudes befinden sich die Fachräume. Der Komplex war Jahrzehnte – bis zu deren Schließung – Sitz der Hauptschule Löhne-West. „Die müssen Fachräume müssen wir nicht nur in der Größe verändern. Sie waren nicht für 30 bis 32 Schüler ausgelegt“, sagt die Schuldezernentin. Sie müssten natürlich auch den neuen pädagogischen Anforderungen angepasst werden. „Zum Beispiel gibt es keine reinen Computerräume mehr.“ Auch die neue Schulleitung haben sich in die Planung einbringen können. Das sei ein Vorteil der längeren und aufwendigeren Planungsphase. "Hauptbauarbeiten im Jahr 2020" „Jetzt läuft der Planungswettbewerb“, sagt Beatrix Becker. Geld sei für die Planungskosten und die Bauarbeiten im Doppelhaushalt vorgesehen. „Wir gehen davon aus, dass die Hauptbauarbeiten im Jahr 2020 laufen werden.“ Entscheidend sei, Planer und Baufirmen mit entsprechenden Kapazitäten für die Umsetzung zu bekommen. „Die haben alle viel zu tun.“ Die Grundsanierung wird wie auch im Gymnasium während des laufenden Schulbetriebs stattfinden. „Da muss sehr genau geplant werden, damit Arbeiten, bei denen es laut ist, während der Ferien stattfinden“, sagt Becker. Damit hat die städtische Immobilienwirtschaft Erfahrung. Auch beim Gymnasium ist so gelaufen. Die Städtische Realschule war nach der Schließung der Hauptschule von der Königstraße nach Löhne-Ort gezogen. Die Gebäudetrakte A und B sind bereits saniert.

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