Area 30 auf dem Festplatz in Löhne
Arian Kiesling, Bauleiter von der Firma Trendfairs, (l.) steht zusammen mit Richtmeister Thomas Kaisler von der Firma Losberg in der knapp 11.000 Quadratmeter großen temporären Messehalle. - © Susanne Barth
Area 30 auf dem Festplatz in Löhne
Arian Kiesling, Bauleiter von der Firma Trendfairs, (l.) steht zusammen mit Richtmeister Thomas Kaisler von der Firma Losberg in der knapp 11.000 Quadratmeter großen temporären Messehalle. | © Susanne Barth

Löhne Zuwachs für die Küchenmesse Area 30

Mehr als 130 Marken und Aussteller zeigen auf der Fachmesse ab dem 15. September die neuesten Küchentrends. Gegenüber vom Festplatz lassen sich zwei Unternehmen ganzjährig nieder

Susanne Barth

Löhne. Renoviert wird in der kalten Jahreszeit. „Fast niemand macht im Sommer seine Küche neu“, sagt Arian Kiesling. Der Bauleiter der Firma Trendfairs ist in Löhne, um die Fachmesse Area 30 aufzubauen. „Es ist ein wichtiger Termin während der HerbstHausmessen und gesetzt“, so Kiesling. Auf dem Festplatz am Freibad werde geordert und nicht nur das Netzwerk gepflegt, damit die Kunden die neusten Küchentrends noch vor dem Weihnachtsgeschäft in den Studios der Republik finden. Dafür entsteht seit dem 20. August die riesige temporäre Messehalle. Auf knapp 11.000 Quadratmetern Fläche können sich ab dem 15. September Unternehmen präsentieren. „Das sind noch einmal 800 Quadratmeter mehr als im Vorjahr“, macht Kiesling die Dimension deutlich. Kiesling plant, und den Aufbau hat Thomas Kaisler im Blick. „Ich habe hier die Kappe auf“, sagt der Richtmeister der Firma Losberg, der es schätzt, dass Trendfairs-Mitarbeiter Kiesling direkt vor Ort ist. Kaisler: „Das läuft super.“ Auch weil das Team sich bewährt hat. Seit Jahren sind die gleichen Dienstleister vor Ort. Damit alles reibungslos läuft, sind beim Aufbau, während der Messe und beim Abbau bis zu 600 Menschen beteiligt. „Jeder ist ein kleines Rädchen im großen Getriebe und enorm wichtig“, sagt Kiesling. Besondere Herausforderung war das Einmessen der Halle Die dreigeteilte Messehalle steht bereits, der Boden ist verlegt und die einzelnen Bereiche für die Aussteller eingezeichnet. „Elektro, Wasser, Heiztechnik, das alles läuft bis kurz zur Eröffnung weiter“, listet Bauleiter Kiesling auf. Vor der Halle wird die Terrasse aufgebaut, die exakt an der neuen asphaltierten Straße des Festplatzes endet. Parallel verläuft die Halle zur Straße, die sich Trendfairs gewünscht hat, damit die Besucher trockenen Fußes zur Messe kommen. „Das Einmessen der Halle war daher in diesem Jahr eine besondere Herausforderung und spannend. Alles musste sitzen. Hinterher korrigieren geht nicht“, sagt Kiesling. Vom 15. bis 20. September läuft die achte Area 30. Trendfairs erwartet bis zu 12.000 Besucher in Löhne. Sie bekommen von den mehr als 130 Marken und Ausstellern gezeigt und vorgeführt, was in der Küche alles möglich ist. Ob intelligente Kühlschränke, kaum wahrzunehmende Dunstabzugshauben oder Wasserhähne, die auf Knopfdruck heißes Wasser liefern: Hinter der Fassade der Area 30 verbirgt sich das Küchenzubehör von morgen. „Zubehör wird immer wichtiger“, sagt Kiesling. Zwei Unternehmen im Cube 30 Ganze Küchen bekommen die Besucher bei den parallel zur Orderfachmesse Area 30 laufenden Herbst-Hausmessen der Küchenunternehmen zu sehen. Nicht nur die Löhner Firmen Bauformat, Siematic und Nolte zeigen ihre visionären Objekte. In diesem Jahr gibt es Zuwachs. Gegenüber vom Festplatz hat das Unternehmen Trendfairs das Gebäude von der Inhabergesellschaft um Temel Bulut gemietet und wieder vermietet. Die Unternehmen Walden aus Österreich und Alno aus Deutschland ziehen hier ganzjährig ein. „Das ist eine super Ergänzung zu unserer Veranstaltung“, sagt Kiesling. Der Torbogen um den Eingang des Gebäudes an der Lübbecker Straße ist nur temporär, solange die Area 30 läuft. Alles andere bleibt 365 Tage im Jahr. Zwölf Musterküchen im gehobenen Bereich baut Alno auf. „Es wird ein reiner Showroom ohne Verkauf“, sagt Ulrich Dahm-Wachsmann, Leiter des Designs bei Alno. Das Küchenunternehmen sitzt in Süddeutschland in Pfullendorf und hatte bis zur Insolvenz 2017 mit der Alno-Tochter Wellmann einen Standort in Enger. Investor Riverrook hat Alno übernommen, für Wellmann gab es keinen Investor. Im Januar ist das Küchenunternehmen als „Neue Alno GmbH“ wieder gestartet. „Wir wollen unsere alte Reputation wieder und gehen in den gehobenen Bereich“, so Dahm-Wachsmann. Auf den Standort Löhne ist Alno schnell gekommen. „Wir haben nach einer guten Location gesucht, die uns für die Herbstmesse Präsenz gibt.“ Der Kontakt mit Trendfairs entstand, die Alno das neue Projekt gegenüber dem Festplatz vorgestellt hat. „Es ist toll, vis-à-vis zur Area 30 zu sein.“ Für den Fachhandel im In- und Ausland bleibt Alno das ganze Jahr über präsent. „Wir werden den Standort als Nordpräsenz ausbauen.“

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