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Den Schläger im Visier: Charlotte Schwagmeier und Trainer Marc-René Walter posieren fürs Foto mit Charlottes liebstem Sportgerät – einem Tennisschläger. Das sie nur minimale Sehkraft hat, ist der 16-Jährigen kaum anzumerken. - © Nicole Sielermann
Den Schläger im Visier: Charlotte Schwagmeier und Trainer Marc-René Walter posieren fürs Foto mit Charlottes liebstem Sportgerät – einem Tennisschläger. Das sie nur minimale Sehkraft hat, ist der 16-Jährigen kaum anzumerken. | © Nicole Sielermann

Löhne Erfolgreich im Tennis - mit neun Prozent Sehkraft

Inklusion: Charlotte Schwagmeier (16) ist seit Jahren erfolgreich im Sport. Nun möchte der Löhner Tennisclub OWL-Stützpunkt für Blinden- und Sehbehindertentennis werden

Nicole Sielermann
19.12.2016 | Stand 18.12.2016, 15:55 Uhr
Im Team: Charlotte Schwagmeier (vorne Mitte) mit Trainer Marc-René Walter (l.) und Niklas Höfken aus Köln (r.) sowie Spielern des Löhner Tennisclubs. - © Foto: Privat
Im Team: Charlotte Schwagmeier (vorne Mitte) mit Trainer Marc-René Walter (l.) und Niklas Höfken aus Köln (r.) sowie Spielern des Löhner Tennisclubs. | © Foto: Privat

Löhne. Souverän. Das beschreibt Charlotte Schwagmeier wohl am besten. Kurzerhand nimmt sie Mutter Linda das Handy aus der Hand, und hat flugs die Mailadresse des Vereins ausfindig gemacht. Dass Charlotte von Geburt an nur fünf bis zehn Prozent Sehkraft hat, merkt ihr niemand an. Auch auf dem Tennisplatz nicht. Seit zwölf Jahren drischt die 16-Jährige auf den kleinen gelben Ball ein – und hat doch noch nie gegen „Ihresgleichen" gespielt.

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