Schwungvoll: Chorleiter Alexander Wolanski (Vordergrund) dirigiert den Gospelchor Sound of Peace ’n’ Joy. - © emailgateway
Schwungvoll: Chorleiter Alexander Wolanski (Vordergrund) dirigiert den Gospelchor Sound of Peace ’n’ Joy. | © emailgateway

Löhne Mennighüffer Gospelchor bringt Zuhörer zum Mitsingen

Sound of Peace ’n’ Joy lockt mit seinem Jahreskonzert viele Besucher an

Raphaela Rußkamp

Löhne. Begeistert verfolgte das Publikum in der voll besetzten Mennighüffener Kirche das Jahreskonzert des Gospelchors Sound of Peace ’n’ Joy. In gemütlicher Atmosphäre nutzten die Gäste das Konzert nicht nur zum Zuhören, sondern sangen bei einigen Lieder auch mit. Die Leitung hat bereits zum zwölften Mal Chorleiter Alexander Wolanski. Den Gospelchor selbst gibt es seit 1998. „Wir haben schon Stammgäste", sagt Alexander Wolanski auf das Publikum angesprochen und lacht. Das läge auch daran, dass es jedes Jahr ein anderes Programm gäbe. Auch die Solisten wechseln, so dass sich bei den Musikern viele Chancen bieten, etwas auszuprobieren. „Alle Generationen sind bei uns willkommen", sagt Luitgard Pfundstein, die seit 1999 Mitglied ist. Der Gospelchor hat momentan 26 Mitglieder und ist vom Alter her bunt gemischt. Jeder der mitmachen möchte, ist zu den Proben jeden Freitag um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Mennighüffen eingeladen: „Das Wichtigste ist der Spaß an der Musik", sagen die Musiker. Alles andere könne man lernen. Das Programm des Jahreskonzerts konnte mit vielen Facetten überzeugen. Die Chormitglieder stimmten viele Lieder A cappella an. Bei einigen gab es Klavierbegleitung. Bei einem Song haben die Musiker die Zuschauer dazu aufgefordert, aktiv mitzusingen und mitzuklatschen, bei vielen anderen Liedern klappte es ganz von selbst. Als Unterstützung mit dabei waren sieben Bläser der verschiedenen Gemeinden Löhnes. „Sie geben dem Konzert noch einmal einen konzertartigen Charakter", sagt Luitgard Pfundstein als sie die Gruppe ansagte. Die Mennighüffener Kirche wurde für das Konzert am Sonntagabend von Kerzenlichtern in ein warmes Licht getaucht. Nur noch der Beamer, der zu jedem Lied unterschiedliche Bilder an die Wand projizierte, spendete zusätzliches Licht, und ließ eine gemütliche Atmosphäre aufkommen. Damit die Lieder für das Publikum besser zu verstehen waren, auch da auf Englisch gesungen wurde, waren der Liedtitel und eine sinngemäße deutsche Übersetzung an der Wand zu lesen.

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