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Altar der Simeonkirche Gohfeld: In den Ecken sind Kreuze eingemeißelt. Ein Hinweis auf die vorreformatorische Entstehungsgeschichte? Hausmeister Horst Apke hebt das Altartuch. Das Kirchenschiff wurde 1735 eingeweiht, der Turm ist vermutlich deutlich älter. Laut Denkmalliste der Stadt Löhne sind die Grundmauern ein mittelalterlicher Wehrturm aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. - © Foto: Ulf Hanke
Altar der Simeonkirche Gohfeld: In den Ecken sind Kreuze eingemeißelt. Ein Hinweis auf die vorreformatorische Entstehungsgeschichte? Hausmeister Horst Apke hebt das Altartuch. Das Kirchenschiff wurde 1735 eingeweiht, der Turm ist vermutlich deutlich älter. Laut Denkmalliste der Stadt Löhne sind die Grundmauern ein mittelalterlicher Wehrturm aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. | © Foto: Ulf Hanke

Löhne Das älteste Löhner Haus

Die Löhne-Liste (7): Gemäuer mit Geschichte

Ulf Hanke
16.05.2015 | Stand 18.05.2015, 09:43 Uhr
Außenansicht: Der Turm der Simeonkirche. - © Foto: Ulf Hanke
Außenansicht: Der Turm der Simeonkirche. | © Foto: Ulf Hanke

Löhne. Die Suche nach dem ältesten Gebäude der Stadt beginnt im Keller des Löhner Rathauses. Beteiligt sind: Der Stadtarchivar, die untere Denkmalbehörde, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und das Landeskirchenamt Bielefeld. Das Ergebnis ist eine Enttäuschung, jedenfalls für alle Löhner, die nördlich der Werre wohnen: Nicht die Ulenburg ist das älteste Bauwerk in der Stadt, sondern ein Turm aus Gohfeld. Es ist der Glockenturm der Simeonkirche.