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Archiviert: Eberhard Baecker mit einem NW-Artikel aus dem Jahr 1989. Zu sehen sind Herbert Willms und Eberhard Baecker (l.). "Hätten Sie diesem Mann Ihr Kind anvertraut?", fragt der pensionierte Schulleiter heute im Scherz. - © Meiko Haselhorst
Archiviert: Eberhard Baecker mit einem NW-Artikel aus dem Jahr 1989. Zu sehen sind Herbert Willms und Eberhard Baecker (l.). "Hätten Sie diesem Mann Ihr Kind anvertraut?", fragt der pensionierte Schulleiter heute im Scherz. | © Meiko Haselhorst

Kirchlengern Ein CDU-Politiker gegen die "Schulrebellen" der Gesamtschule Kirchlengern

Der langjährige Schulleiter der Erich-Kästner-Gesamtschule, Eberhard Baecker, erinnert sich an die schweren ersten Tage - aber auch an eine hervorragende Kooperation mit der damaligen Hauptschule.

Meiko Haselhorst
10.08.2019 | Stand 10.08.2019, 16:04 Uhr

Kirchlengern. Eine kleine Geschichte wird Eberhard Baecker niemals vergessen. "Es war ein Gespräch mit einem Vater und seinem zehnjährigen Sohn", so der heute 69-Jährige, der 22 Jahre lang die Erich-Kästner-Gesamtschule in Kirchlengern geleitet hat. "Der Vater war vom Konzept ziemlich angetan, nur das Ganztagsprinzip gefiel ihm überhaupt nicht - und ich konnte ihn einfach nicht davon überzeugen", erzählt Baecker. "Und am Ende des Gespräches fragte der Junge plötzlich: ,Papa, wann darf ich denn jetzt endlich in den Ganztag?'" Da habe sich die verfahrene Situation schlagartig aufgelöst. "Dieser Junge ist dann auch unser Schüler geworden", so der Pädagoge.

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