Vorfahrt: Die Autos auf der Fiemerstraße in Kirchlengern müssen warten, der Verkehr auf der Lübbecker Straße rollt. - © Niklas Krämer
Vorfahrt: Die Autos auf der Fiemerstraße in Kirchlengern müssen warten, der Verkehr auf der Lübbecker Straße rollt. | © Niklas Krämer

Kirchlengern Diskussion um Vorfahrtsregelung

Fiemerstraße/Lübbecker Straße: Bürger erkundigen sich nach der Änderung der Vorfahrt. Im Jahr 2015 galt zwischenzeitlich eine andere Regel

Kirchlengern. Erst ein Auto, dann zwei, dann sind es drei. Die Schlange der wartenden Pkw wird länger. Wer auf der Fiemerstraße unterwegs ist und auf die Lübbecker Straße abbiegen möchte, bei dem ist manchmal Geduld gefragt. Edelgard Tödtmann (CDU) erkundigte sich in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planung, Straßen und Verkehr nach der Vorfahrtsregelung an der Einmündung in Kirchlengerns Ortszentrum. Sie sei schon von dem einen oder anderen Kirchlengeraner angesprochen worden, ob nicht die Fiemerstraße vorfahrtsberechtigt werden könnte - so wie es zwischenzeitlich im Jahr 2015 der Fall war. Zur Erinnerung: Als vor vier Jahren die Fahrbahn des Ostrings (B239) erneuert wurde, wurde die Vorfahrt an der Einmündung Fiemerstraße / Lübbecker Straße geändert. Während der Baumaßnahme durften Fahrzeuge, die auf der Fiemerstraße unterwegs waren, als erstes fahren. Das hat laut Karl-Heinz Saße, Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Technische Dienste, einige Autofahrer irritiert und damals zu relativ vielen Unfällen geführt. Eine Änderung der jetzigen Vorfahrtsbeziehung wäre möglich, wenn mehr Verkehrsteilnehmer von der Fiemerstraße auf die Lübbecker Straße und umgekehrt abbögen als eben auf der Lübbecker Straße blieben. "Doch das war durch eine damalige Verkehrszählung nicht belegbar", sagte Saße. Die Straßenverhältnisse dürften sich bis heute nicht geändert haben. "Wir werden das aber im Auge behalten." Saße geht davon aus, dass diese Thematik ohnehin im Rahmen der neuen Bahnunterführung aufgegriffen werde. Ein Umbau an dieser Einmündung mache erst Sinn, wenn die Bahnunterführung realisiert wurde. "Wie das alles genau aussieht, weiß ich jetzt aber noch nicht", sagt Saße. Im Moment wird an der Entwurfsplanung für die neue Bahnunterführung gearbeitet (die Neue Westfälische berichtete mehrfach).

realisiert durch evolver group