Ehrende und Geehrte: Gemeindebrandinspektor Frank Rieke (r.) führte gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Bernd Kröger (zweite Reihe, l.) die Ehrungen und Beförderungen durch. - © Foto: Myriam Domke-Feiner
Ehrende und Geehrte: Gemeindebrandinspektor Frank Rieke (r.) führte gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Bernd Kröger (zweite Reihe, l.) die Ehrungen und Beförderungen durch. | © Foto: Myriam Domke-Feiner

Kirchlengern Feuerwehr zieht Jahresbilanz

Bürgermeister: "Freiwillige Feuerwehr Kirchlengern leistete Übermenschliches"

Kirchlengern. Das Hochwasser aus dem Sommer 2014 war eines der Hauptthemen während der Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kirchlengern. Die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden der Feuerwehrfrauen und -männer bei knapp 140 Unwettereinsätzen zeigte, wie unverzichtbar die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer ist. Der Gemeindebrandinspektor Frank Rieke sprach seinen Kameraden großes Lob aus: "Ohne Euch wäre ein optimaler Schutz der Bürger nicht möglich". Dem pflichtete auch Bürgermeister Rüdiger Meier bei: "Das letzte Jahr war für die Feuerwehr Kirchlengern heftig. Die ehrenamtlichen Brandschützer haben dabei Übermenschliches geleistet. Man könnte schon fast von einer Wasserwehr sprechen", spielte auch Meier auf die vielen Einsätze während des Hochwassers an. Und weiter: "Wir können froh sein, dass wir solch ein Hilfeleistungssystem haben. Im ländlichen Raum ist das nur mit Ehrenamtlichen zu leisten", stellte der Bürgermeister fest und überreichte Rieke einen Briefumschlag zur finanziellen Unterstützung. Auch die Bereitschaft der Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern das anspruchsvolle Ehrenamt ermöglichen, wurde anerkennend erwähnt. Viele Chefs wüssten die herausragenden Fähigkeiten der ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter zu schätzen. "Wer sich als Feuerwehrmann oder -frau engagiert, beweist besondere Fähigkeiten und besitzt eine gute Teamfähigkeit", weiß Meier von der Auffassung vieler Vorgesetzter zu berichten. Die Nachwuchssituation der Kirchlengerner Wehr sei mit 62 Mitgliedern im Kreisvergleich gut, erklärte der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernd Kröger. Dennoch sei das Werben für Nachwuchs weiterhin wichtig. Ein interessanter Anreiz wurde in Kirchlengern für Jugendliche dadurch geschaffen, dass ihnen der Führerschein finanziert wird. "Das wird weitergehen" versprach Meier. In den Berichten der einzelnen Abteilungen wurde deutlich, dass die Feuerwehr eine engagierte und qualifizierte Wehr ist. Die 198 Mitglieder bringen sich alle nach ihren Möglichkeiten ein. Die 104 aktiven Mitglieder standen in 294 Einsätzen in Not geratenen Menschen zur Seite. "Kirchlengern hatte kreisweit die meisten Einsätze zu bewältigen", stellte Bernd Kröger anerkennend fest. "In Bezug auf die Zahl der durchgeführten Brandschauen ist Kirchlengern vorbildlich", lobte der stellvertretende Kreisbrandmeister die Kirchlengerner Wehr. Frank Rieke hatte bei den darauffolgenden, zahlreichen Ehrungen und Beförderungen für jeden Einzelnen ein lobendes Wort übrig. Rieke schloss die Versammlung mit dem Leitspruch der Feuerwehrleute: "Gott zu Ehr? dem Nächsten zur Wehr" und wünschte den Mitgliedern auch in diesem Jahr, dass sie alle gesund aus den Einsätzen wieder nach Hause kämen.

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