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Im Mordfall Hiddenhausen hat es eine zweite Festnahme gegeben. - © Eike J. Horstmann
Im Mordfall Hiddenhausen hat es eine zweite Festnahme gegeben. | © Eike J. Horstmann

Herford/Hiddenhausen Ermittlungen im Mordfall Hiddenhausen fast abgeschlossen

Im Mordfall Hiddenhausen könnte demnächst der Prozess gegen die zwei Tatverdächtigen aus Herford beginnen. Die Staatsanwältin will bald Anklage erheben.

Ilja Regier
14.08.2019 | Stand 14.08.2019, 14:44 Uhr

Herford/Hiddenhausen. Die Ermittlungen im Fall des Ende Mai erstochenen 31-jährigen Hiddenhausers sind nahezu abgeschlossen. Das bestätigte die zuständige Staatsanwältin Claudia Bosse auf nw.de-Anfrage. Wann der Prozess beginnen wird, ist aber noch unklar. Seit Juni sitzen zwei verwandte Tatverdächtige aus Herford in Untersuchungshaft. Bosse will die Ermittlungen Anfang September komplett abschließen. Derzeit wertet das LKA noch die Mobiltelefone der beiden Männer und die DNA-Spuren aus. Nach dem aktuellen Stand will die Staatsanwältin Anklage erheben. Dann entscheidet das Gericht, ob sie die Anklage zulässt. In der Regel dürfen Tatverdächtige nur ein halbes Jahr in Untersuchungshaft bleiben. Deswegen müsste der Prozess vor dem 1. Dezember starten. Das deutsch-libanesische Opfer war in der Nacht zum 31. Mai in der Nähe einer Bäckerei in Hiddenhausen erstochen worden. Passanten fanden die Leiche am nächsten Tag. Offenbar haben sich die deutsch-türkischen Tatverdächtigen mit dem Opfer vorher gestritten. Der 31-Jährige soll dem späteren Messerstecher bei einer Schlägerei die Nase gebrochen haben.

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