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Herbert Wulf (hier ein Foto aus den 80er-Jahren) prägte viele Studierende.
Herbert Wulf (hier ein Foto aus den 80er-Jahren) prägte viele Studierende.

Herford/Bielefeld Hochschule erinnert an Herbert Wulf

Langjähriger Dozent 78-jährig gestorben

14.11.2013 , 08:00 Uhr

Herford/Bielefeld. Bereits Anfang September verstarb in Budapest im Alter von 78 Jahren Herbert Wulf, langjähriger Dozent an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford und Kantor an der Bielefelder Nicolaikirche.

Der gebürtige Hamburger (Jahrgang 1934) hatte in seiner Heimatstadt von 1956 bis 1959 Kirchenmusik, später in Göttingen auch Musikwissenschaft, Geschichte, Phonetik, Theologie, Romanistik und Latein studiert. Besonders geprägt wurde er durch Fortbildungen bei Marie-Claire Alain und Luigi Ferdinando Tagliavini, Kenneth Gilbert (Cembalo) und Hanns-Martin Schneidt (Dirigieren).

Als hauptamtlicher Kirchenmusiker wirkte er in Hamburg, Mülheim an der Ruhr und an der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld. Ergänzend zur Tätigkeit in Bielefeld wirkte er von 1980 bis 1993 als Dozent für Orgelspiel an der damaligen Westfälischen Landeskirchenmusikschule, der heutigen Hochschule für Kirchenmusik in Herford.

"Durch seine umfassenden aufführungspraktischen Kenntnisse prägte er im Rahmen seines Lehrauftrages für Orgel zahlreiche Studierende", heißt es in einem Nachruf der Hochschule.