Untersuchung: Laut Kassenärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe gibt es mittelfristig bei der Versorgung noch massivere Probleme. - © Verwendung weltweit, usage worldwide
Untersuchung: Laut Kassenärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe gibt es mittelfristig bei der Versorgung noch massivere Probleme. | © Verwendung weltweit, usage worldwide

NW Plus Logo Herford Gesundheitliche Versorgung im Kreis: Zustand wird in Zukunft wohl schlimmer

Eine Studie zeigt, wie sich die Zahl der Mediziner in den kommenden Jahren entwickeln wird. Doch auch bei den Hebammen gibt es Defizite.

Jobst Lüdeking

Kreis Herford. Die gesundheitliche Versorgung im Kreis Herford ist schwer angeschlagen. Mediziner, Pflegepersonal aber auch Hebammen fehlen. Bis 2035 sollen allein in den Krankenhäusern mehr als 300.000 Stellen in der Pflege nicht besetzt sein. Und nach den Zahlen des Marburger Bundes, der die Interessen der Mediziner vertritt, wird in den kommenden Jahren etwas mehr als ein Fünftel der rund 400.000 Ärzte in Deutschland vor dem Ruhestand stehen. Das zeigt sich auch im Wittekindsland: Geht es nach den Zahlen, die dem Kreistag über die Kassenärztliche Vereinigung vorgelegt wurden, besteht in den kommenden Jahren auch keine Hoffnung auf Besserung – eher wird der Zustand schlimmer. Der Kreis versucht, gegenzusteuern.

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