Die Stadt Mariupol ist zerstört. Unter dem Mehrfamilienhaus im Stadtzentrum gab es einen acht Quadratmeter großen Kellerraum, in dem sich Tetyana Golinskaia mit zwölf weiteren Personen über eineinhalb Monate lang aufhalten musste. - © Tetyana Golinskaia
Die Stadt Mariupol ist zerstört. Unter dem Mehrfamilienhaus im Stadtzentrum gab es einen acht Quadratmeter großen Kellerraum, in dem sich Tetyana Golinskaia mit zwölf weiteren Personen über eineinhalb Monate lang aufhalten musste. | © Tetyana Golinskaia

NW Plus Logo Herford Von Mariupol nach Herford: So haben ukrainische Familien die Flucht erlebt

Ihre Heimatstadt ist komplett zerstört. Viele Freunde und Verwandte sind noch im Kriegsgebiet, doch zwei Familien schaffen es raus. Das ist ihre Geschichte.

Anastasia von Fugler

Herford. "Boom, boom, boom", sagt sie und zeigt mit ihren Händen, wie die Raketen und Bomben von oben kamen. Während des Gesprächs muss Tetyana Golinskaia (49) immer wieder aufstehen. Sie geht raus, raucht eine Zigarette, streichelt ihren Hund, kommt wieder ins Esszimmer und setzt sich. Unruhe plagt sie. Sie hat Tränen in den Augen, als sie davon erzählt, wie sie und ihre Familie in den vergangenen Monaten um ihr Leben kämpfen mussten - und wie ihre Mutter und ihr Bruder immer noch in Mariupol ausharren.

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