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Ob als Beilage oder Solo: Pommes sind bei vielen Menschen beliebt. - © Pixabay (Symbolbild)
Ob als Beilage oder Solo: Pommes sind bei vielen Menschen beliebt. | © Pixabay (Symbolbild)

Kreis Herford Erhöht sich der Preis für Pommes im Kreis Herford?

Die Lebensmittelpreise ziehen gewaltig an. So manches Produkt könnte knapp oder zumindest teurer werden. Mit Umfrage: Wie viel würden Sie für Pommes ausgeben?

Elena Ahler
04.04.2022 | Stand 23.06.2022, 09:05 Uhr

Kreis Herford. Im Freibad, auf Volksfesten, zu Burgern und Currywurst oder einfach als leckerer Snack zwischendurch: Pommes sind ein beliebtes Fast Food. Doch steigende Preise für das knapper werdende Speiseöl und Frittierfett könnten auch die Preise für das Kartoffelprodukt an Imbissbuden und in Restaurants in die Höhe schießen lassen. Denn Sonnenblumenöl wird besonders für die Pommes-Herstellung benötigt.

Herford

In Herford lautet die gute Nachricht, dass die Pommes weiterhin auf den Speisekarten zu finden sind. Aber das muss nicht so bleiben. Im Aloha Beachclub wird bereits darüber nachgedacht, die Beilage zu streichen. Denn auch in der Hansestadt müssen Restaurants, Imbissbuden oder etwa der Tierpark die gestiegenen Kosten beim Sonnenblumen-Öl kompensieren. Lange könnten die derzeitigen Preise nicht mehr gehalten werden. "Es geht ins Gigantische", sagt Anja Ender von Ender's Fleischermeister-Imbiss. Lesen Sie alles zum Thema hier: 4,50 Euro für eine Portion Pommes? "Ölkrise" sorgt für teure Fritten

Enger/Spenge

In Enger und Spenge heißt das Motto: Erst einmal abwarten. Dagmar Mohns vom Imbisswagen an der Bünder Straße in Enger will, dass der Pommespreis möglichst lange so bleibt wie er ist. Obwohl sich die Kosten für Öl teilweise mehr als verdoppelt hätten. Noch habe sie einen Vorrat. Etwas anderes bereite ihr und auch Volker Ziegenbruch von Ziegenbruch's Gastronomie am Blücherplatz in Spenge mehr Sorge. Mehr dazu lesen Sie hier: Steigen die Pommes-Preise bei den Imbissbuden vor Ort?

Löhne

Auch für die Gastronomen in Löhne ist es aktuell nicht leicht. Erst die Jahre der Corona-Pandemie, nun die steigenden Lebensmittelpreise. Nicht nur Öl und Fett für Pommes seien teurer geworden, sondern auch Fleisch und Würstchen, dazu kommen gestiegene Kosten für Energie und Verpackung. "Es ist brutal", sagt Juri Krekker von Lekker-Krekker. Eine Firma, die mit ihren Burger-Wagen in der gesamten Region unterwegs ist. Und der Geschäftsführer des lokalen Großhandel-Unternehmens Windmann zeichnet ein Bild zur aktuellen Lage, das weit über die Pommes hinaus geht. Wie das aussieht, lesen Sie hier: Speiseöl und Pommes machen Gastronomen das Leben schwer

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