Im Kreis Herford gibt es zu wenig niedergelassene Arztpraxen. Am bedenklichsten ist die Entwicklung in der Kreisstadt Herford. - © Pixabay
Im Kreis Herford gibt es zu wenig niedergelassene Arztpraxen. Am bedenklichsten ist die Entwicklung in der Kreisstadt Herford. | © Pixabay

NW Plus Logo Kreis Herford Mangel an Haus- und Fachärzten verschärft sich - vor allem in Herford

Der Kreis Herford bietet weiter Anreize für die Mediziner, damit sie sich in der Region ansiedeln. Auch Medizinstudenten können Unterstützung bekommen. In einer Kommune des Kreises ist die Lage besonders bedenklich.

Natalie Gottwald

Kreis Herford. Wie lockt man Hausärzte in den Kreis Herford? - Diese Fragestellung ist nicht neu. Und es gibt auch schon Versuche und sogar ein paar Erfolge: Hausärzte, die sich im Kreis mit einer Praxis niederlassen, bekommen 25.000 Euro Fördergeld. Die Richtlinie zur Förderung der Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten im Kreis Herford bietet seit September 2019 diese Pauschalförderung für Neuniederlassung in Gebieten, in denen laut Kassenärztlicher Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ein „dringender Versorgungsbedarf“ besteht.

"Bislang konnten sieben Anträge mit einem Fördervolumen von 175.000 Euro bewilligt werden", wie der Kreis Herford in einer Vorlage zur Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am Mittwoch, 23. Februar, mitteilt. Doch das ist nur ein erster Schritt, wie die letzte offiziellen Veröffentlichung der Versorgungsgrade für die einzelnen Kommunen durch die KVWL aus dem vergangenen November zeigt. Demnach hat sich zwar die Situation in einzelnen Kommunen entspannt, in anderen dagegen hat sich die Lage mittlerweile sogar noch zugespitzt.

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