Grundschulkinder müssen einen Antigen-Schnelltest machen lassen, wenn der PCR-Pool-Test der ganzen Klasse positiv auf Corona angeschlagen hat. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Grundschulkinder müssen einen Antigen-Schnelltest machen lassen, wenn der PCR-Pool-Test der ganzen Klasse positiv auf Corona angeschlagen hat. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

NW Plus Logo Herford So nervt die neue Corona-Teststrategie an Herforder Schulen

Manchmal schlägt der Lolli-PCR-Test einer Grundschulklasse positiv an, die anschließenden Schnelltests für einzelne Kinder aber nicht. Wie dann der Schulbetrieb für sie weiter geht.

Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford. Mal angenommen: Ein gemeinsamer Lolli-PCR-Pooltest einer Grundschulklasse zeigt an, dass mindestens ein Kind mit Corona infiziert sein könnte. Nun fragt sich, welches Kind es ist, damit es in Quarantäne geschickt werden kann. Neuerdings sollen Antigen-Schnelltests in Bürgertest-Zentren oder unter Kontrolle auf dem Schulhof für jedes einzelne Kind diese Klarheit bringen - tun es aber nicht immer. Die Mutter eines betroffenen Herforder Grundschulkindes berichtet von genau so einem Fall. Weder im ersten noch im zweiten Durchgang schlägt ein Antigen-Schnelltest positiv an. Der Schulbetrieb muss dann trotz möglichem Ansteckungsrisiko mit allen Kindern dieser Klasse im Präsenzunterricht weiter gehen. Die Mutter will namentlich nicht genannt werden, ist aber besorgt und genervt zugleich. Sie hofft auf Abhilfe, wenn die Probleme öffentlich gemacht werden.

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