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Kurz vor Beginn der Pandemie hat Jörg Depenbrock angefangen, ehrenamtlich bei der Tafel Herford zu arbeiten. - © Susanne Barth
Kurz vor Beginn der Pandemie hat Jörg Depenbrock angefangen, ehrenamtlich bei der Tafel Herford zu arbeiten. | © Susanne Barth

Herford Mehr Arbeit bei der Tafel: Mitarbeiter packen Lebensmitteltüten

Corona hat die Arbeit in der Ausgabestelle verändert. Kunden brauchen einen Termin. Für Senioren, die nicht mehr mobil sind, gibt es einen Bringdienst. Etwa 700 Familien setzen auf die Lebensmittelunterstützung.

Susanne Barth
13.04.2021 | Stand 12.04.2021, 19:23 Uhr

Herford. Die Tafel ist eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel. Etwa 2.500 Personen sind in Herford registriert, allein 700 Familien greifen auf das Angebot einmal in der Woche zurück. Es sind Alleinerziehende und Arbeitslose, Geringverdiener und Rentner. Denn wenn das Geld knapp wird, sparen die meisten an Lebensmitteln. Gleichzeitig fallen Tag für Tag große Mengen an Nahrungsmitteln an, die noch qualitativ hochwertig sind, aber nicht mehr verkauft werden können. So landet viel im Müll statt in Mägen.

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