Künstler Dennis Meseg hat am 3. Dezember 222 orangene Schaufensterpuppen in Bielefeld auf dem Kesselbrink aufgestellt. Die Kunstinstallation mahnt Gewalt gegen Frauen an. - © Sarah Jonek
Künstler Dennis Meseg hat am 3. Dezember 222 orangene Schaufensterpuppen in Bielefeld auf dem Kesselbrink aufgestellt. Die Kunstinstallation mahnt Gewalt gegen Frauen an. | © Sarah Jonek
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So soll auf das Leben nach dem Frauenhaus vorbereitet werden

Vor Gewalt und Unterdrückung fliehen Frauen in die Einrichtung nach Herford. Dort leben sie geschützt, doch irgendwann muss ein neuer Alltag beginnen. Um diesen zu meistern, haben die Soroptimistinnen ein Projekt ins Leben gerufen und dafür den Ehrenamtspreis erhalten.

Susanne Barth

Kreis Herford. Gewalt, Unterdrückung, zerbrochenes Vertrauen: Wer ins Frauenhaus flüchtet, hat jahrzehntelang ein Leben voller Abhängigkeiten gelebt. Meist sind die Frauen geschlagen worden, es wurden innerhalb der eigenen vier Wände immense Machtstrukturen aufgebaut, auch spielt häufig familiäre Unterdrückung eine Rolle, einigen Frauen wird es untersagt, Deutsch zu lernen. Der Gang ins Frauenhaus soll die Gewaltspirale aufbrechen. Um nach dieser Übergangslösung ein neues, selbstbestimmtes Leben zu beginnen, ist viel Arbeit notwendig...

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