Christiane Siekmann ist trockene Alkoholikerin. Normalweise trifft sie sich jede Woche gemeinsam mit ihrer Selbsthilfegruppe, doch seit November geht das nicht mehr. - © Wiebke Wellnitz
Christiane Siekmann ist trockene Alkoholikerin. Normalweise trifft sie sich jede Woche gemeinsam mit ihrer Selbsthilfegruppe, doch seit November geht das nicht mehr. | © Wiebke Wellnitz
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Eine trockene Alkoholikerin berichtet: Corona-Krise trifft Suchtkranke hart

Christiane Siekmann ist trockene Alkoholikerin und leitet eine Selbsthilfegruppe. Treffen dürfen im Moment nicht stattfinden. Für sie ist das machbar, doch ein Gruppenmitglied ist rückfällig geworden.

Wiebke Wellnitz

Herford. Bei Christiane Siekmann schlich sich der Alkohol kaum merklich in ihr Leben. Am Wochenende ein oder zwei Gläser Wein, damit fing es an. Wenn die Flasche nicht leer wurde, gab es auch am Montag noch ein Gläschen, irgendwann jeden Abend. Aus dem Abend wurde der Nachmittag, aus dem Nachmittag der Morgen. Es habe für die Sucht kein Schlüsselereignis gegeben, die Macht der Gewohnheit und später die Pflege des Vaters - sie haben sich verstärkend auf ihren Alkoholkonsum ausgewirkt. Nach stationären und ambulanten Therapien hat sie diesen Teufelskreis verlassen und ...

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